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Emotionsregulation und dessen Bedeutung für ein gesundes Leben

Dr.med. Ursula Davatz beschreibt Emotionsregulation als einen entscheidenden Lernprozess, den wir idealerweise in der Pubertät durchlaufen. Es geht dabei darum, unsere Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und angemessen zu steuern. Sie betont, dass es gesünder ist, unsere Emotionen selbst regulieren zu lernen, anstatt auf externe Mittel wie Psychopharmaka zurückzugreifen.

Der Prozess der Emotionsregulation:

  1. Wahrnehmung: Zunächst müssen wir erkennen, dass wir emotional reagieren. Das beinhaltet, sowohl die Emotionen selbst, als auch deren körperliche Manifestationen (z.B. Verspannungen, erhöhter Puls) bewusst wahrzunehmen.
  2. Reflexion: Im zweiten Schritt gilt es zu identifizieren, was unsere emotionale Reaktion ausgelöst hat.
  3. Steuerung: Anschliessend entscheiden wir, wie wir mit der Emotion umgehen wollen. Hier stehen uns verschiedene Optionen zur Verfügung:
    • Primitive Reaktionsmuster: Kampf, Flucht oder Erstarrung. Diese Reaktionen sind instinktiv und oft nicht hilfreich in komplexen sozialen Situationen.
    • Bewusste Strategien: Abwägen, welche Handlungsoptionen aus unserem Repertoire passen, oder neue Strategien entwickeln, um mit der Situation konstruktiv umzugehen.

Bedeutung der Emotionsregulation für ein gesundes Leben:

Herausforderungen und Hilfestellungen:

Zusammenfassend: Emotionsregulation ist eine essenzielle Fähigkeit für ein gesundes und erfülltes Leben. Sie trägt zu unserer psychischen und physischen Gesundheit bei, ermöglicht uns, gelassen mit Stress umzugehen und stabile Beziehungen zu pflegen. Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche in der Entwicklung dieser Fähigkeit zu unterstützen, damit sie lernen, eigenverantwortlich mit ihren Emotionen umzugehen.

https://ganglion.ch/pdf/Wann_laesst_die_Seele_den_Koerper_sprechen.m4a.pdf

 

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