Wenn aus Kränkung Verbitterung wird

An diesem Seminartag werden wir versuchen, unseren eigenen sozialen moralisch-ethischen Regeln auf den Grund zu kommen, uns diesen bewusst zu werden und Modelle der Konfliktlösungen erarbeiten.

Inhalte

Wir Menschen sind sensible Wesen und können auf verschiedene Art und Weise gekränkt werden. Sind die sozialen Anstands- und Höflichkeitsregeln nicht mehr so klar und eindeutig formuliert und festgehalten, sodass sich alle Mitglieder eines bestimmten Kollektivs, sei dies religiös, national oder ethnisch, an die gleichen Regeln halten, gibt es unendliche Möglichkeiten sich innerhalb von Beziehungen gegenseitig zu kränken.

In einer Multikulturellen Gesellschaft wie der Schweiz, ist es deshalb wichtig, ja notwendig, dass wir uns unsere sozial ethischen Regeln immer wieder vor Augen halten, diese auch aussprechen und zu ihnen stehen. Erfahren wir dennoch eine Kränkung muss diese aufgearbeitet werden. Tun wir dies nicht, speichert sich unsere Kränkung im emotionalen und mentalen Gedächtnis ab und wird dort immer mehr zur Verbitterung, zu „eingedickter Galle“.

Ein emotionaler Verbitterungszustand wirkt sich behindernd auf unseren gesamten Lebenszustand, auf unsere emotionale Grundstimmung und nicht zuletzt auch auf unsere körperliche Gesundheit, aus.

Ziel

Anhand von praktischen Fallbeispielen werden wir Modelle der Konfliktlösung bearbeiten und anwenden.

Voraussetzungen

Keine Vorkenntnisse erforderlich

Kosten CHF 250
Dauer 7 Stunden
Daten 17. März 2023
Zeit 09.00 – 17.00 Uhr

Anmeldungs-Link

ADHS bei Erwachsenen: «Wer ADHS hat, kann Berge versetzen»

Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) galt lange als «Kinderkrankheit». Aber auch etliche Erwachsene leiden unter Unaufmerksamkeit, Unruhe und Impulsivität. Wir haben mit Ärztin, Psychiaterin, Buchautorin und ADHS-Expertin Frau Dr. Ursula Davatz über Diagnosen, Herausforderungen und Tipps für Betroffene gesprochen. 

PDF: 20min.ch-ADHS bei Erwachsenen Wer ADHS hat kann Berge versetzen

Erziehungsmediation zwischen Kind, Eltern und Schule

«Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein Dorf», so lautet ein Sprichwort aus Afrika. Früher hatten wir Grossfamilien auf dem Land innerhalb derer sich die Kinder relativ frei bewegen konnten. Heute wächst ein Grossteil der Kinder in städtischen Verhältnissen innerhalb von Kleinfamilien mit durchschnittlich ein bis zwei Kindern auf. Zudem gibt es unzählige «professionelle» Sondererziehungsangebote, die alle stark auf die Behebung von Defiziten ausgerichtet sind, sodass die Kinder fast nicht mehr unbeschwert und natürlich aufwachsen und ihre Eignungen und Neigungen ausleben können. HotA bietet eine aufsuchende systemische Familienarbeit an. Sie erfährt mittendirin im Geschehen wo der «Schuh drückt», und Konflikte entstehen, welche die gesunde Entwicklung der Kinder behindern.
Ort: Karusell Baden
Datum: 21.10.2022 Zeit: 19:00

Flyer (PDF)

How to survive university with AD(H)D

Datum: 11.10.2022

Zeit: 18:15 – 20:00

Ort: RAA-G-01 Aula klein (Asien-Orient Institut, 4min Gehweg vom Hauptgebäude)

Treffpunkt: 18:00 im Hörsaal

Teil 1: Was ist AD(H)S und wie sind Erwachsene im Studium davon betroffen?
Kurzer Theorieinput/Vortrag
Frau Davatz gibt einen kurzen Überblick über ADHS bei Erwachsenen und wie sich welche Symptome im Studium bemerkbar machen können.
Beni gibt einen Einblick darüber welche Anfragen betreffend ADHS (wer stellt wie viele Anfragen mit welchem Inhalt) die Fachstelle Studium und Behinderung erhält und welche Rolle das Thema für die Fachstelle spielt.

Interaktiver Teil
Frage an die Teilnehmenden:
• Gibt es Fragen zum Theorieinput/Vortrag?
• Welche Erfahrungen/Beobachtungen/Gedanken haben die Teilnehmenden zum Thema ADHS im Studium und was ist die Motivation für den Besuch des Workshops?
-> Inputs werden gesammelt und falls möglich in Workshop eingebaut

Teil 2: How to survive uni with ADHD?
Die Teilnehmenden werden nun in zwei Gruppen aufgeteilt und können in den Kleingruppen spezifische Fragen stellen. Dabei wird eine Gruppe von Frau Davatz und eine von Beni betreut. Nach der Pause wechseln die Referent*innen die Gruppen.
Vorbereitete Frageliste:
• Wie kann ich meinen Vorgesetzten (Profs, etc.) AD(H)S erklären und falls möglich
Hilfestellungen einfordern?
• Wie kann ich meinen Angehörigen die Schwierigkeiten von AD(H)S erklären?
• Was sind konstruktive Entgegnungen auf falsche Aussagen zu AD(H)S? (z.B. „du musst dich einfach mehr anstrengen“, „das wächst sich aus“, „Ritalin ist nur zum dopen da“, „ADHS ist eine Modediagnose“, „ADHS macht sich nur in der Schule beim Stillsitzen bemerkbar“, etc.)
• An wen kann ich mich wenden wenn ich denke, dass ich ADHS habe und mich abklären lassen möchte?
• An wen kann ich mich wenden, wenn ich eine Diagnose erhalten habe und einen Nachteilsausgleich abklären möchte?
• Welche Hilfestellungen beinhaltet ein Nachteilsausgleich?
• Welche Hilfestellungen kann mir die UZH ausserhalb eines Nachteilsausgleichs bieten?

• Ist es hilfreich bei AD(H)S-bezogenen Schwierigkeiten im Studium den Vorgesetzten (Profs, Seminarleiter:innen, etc.) davon zu berichten und habe ich ein Recht darauf Hilfestellungen einzufordern?