Patchworkfamilien und die häufigsten Fehler

Montag 6. September 2021, 19.00 Uhr, Karussell Familienzentrum Region Baden

In Patchworkfamilien werden verschiedene Familiensysteme zusammengewürfelt. Dabei wird ein Elternteil stets in die Rolle des «Stiefvaters» oder der «Stiefmutter» gedrängt, was zu Verwerfungen im System führt. Sowohl die leibliche Mutter als auch der leibliche Vater haben das Bedürfnis, dass der neue Partner / die Partnerin von den eigenen Kindern möglichst schnell akzeptiert wird. Sie pflegen eine nahe Beziehung zu beiden Seiten und können gefühlsmässig schlecht verstehen, dass sich ihre Kinder gegen die Annäherung an das neue Familienmitglied sträuben. Die Problematik und die Konflikte, die bei einer solchen Zusammenführung entstehen können, sollen besprochen und entsprechend nach Konfliktlösungen gesucht werden.

Patchworkfamilie und die häufigsten Fehler

Wie unsere Herkunftsfamilie uns prägt

Freitag, 8. Oktober 19.00 Uhr 2021, Karussell Familienzentrum Region Baden

Eine enttäuschte Erwartungshaltung an unser Gegenüber ist eines der grössten und oft schwer verdaubaren emotionalen Probleme, sei dies gegenüber unserer Partnerin, unserem Partner oder auch gegenüber unseren Kindern.

Laut Ivan Boszormenyi-Nagy entsteht aus dieser Haltung der Anspruchsberechtigung eine innere Kampfhaltung, welche zu seelischen Verwerfungen und Krankheitssymptomen auf psychischer wie auf körperlicher Ebene führt.

Diese Erwartungshaltungen rühren stets aus der eigenen Biografie und sind meist unbewusst. Daher gilt es diese Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und sich davon zu lösen.

Nur wer «loslässt», hat den Kopf frei für eine neue Entwicklung.

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Süchtig – und (k)eine Lebensqualität

«Wer eine Droge missbraucht, den nimmt sie gefangen.» (vgl. © Andreas Tenzer et al., 1954).

Mit diesem Zitat möchte ich das Denken anregen. Die Sucht ist ein Verlust der eigenen Freiheit und Entscheidungsfähigkeit. Suchterkrankte Menschen müssen jeden Tag mit ihrer Abhängigkeit und deren Folgen kämpfen. Ihr ganzer Lebensinhalt dreht sich um die Droge und deren Beschaffung. Es ist ein Teufelskreis. Daher liegt es mir am Herzen, dass die Leser eine empathische und vorurteilslose
Haltung gegenüber suchterkrankten Menschen einnehmen. Sucht ist eine chronische Erkrankung, welche sehr schwer zu besiegen ist.

PDF: Corsina_Conrad

Umgang mit Drohungen/Druck/Stress – Autoritäten

„Umgang mit Drohungen/Druck/Stress – Autoritäten“ Referats- und Podiumsabend mit Dr. med. Josef Sachs

Zürich – Zentrum Karl der Grosse
3.9.21 19:30 Uhr

ADHS und der Umgang mit Drohungen/Druck/Stress – Autoritäten
Referat von Dr. med. Josef Sachs, Facharzt FMH für Psychiatrie u. Psychotherapie, Forensische Psychiatrie

Wenn Chaos herrscht und Konfiikte eskalieren, hilft gutes Zureden nicht mehr.
Wer sich durchsetzen will, greift dann in letzter Not nicht selten zur Androhung von Strafklage, Sachbeschädigungen, Gang an die Öffentlichkeit, ja sogar Gewalt und Suizid.
Je verzweifelter, je machtloser und je impulsiver ein Mensch ist, desto schneller und heftiger droht er.
Solche Szenen kennen Menschen mit ADHS von Kindesbeinen an – sowohl als Bedrohte als auch als Drohende.
Zwar wissen sie längst, dass Drohungen keine Lösung sind. Aber so einfach lässt sich auf dieses stets verfügbare Machtinstrument nicht verzichten.
Deshalb wollen wir uns einige Gedanken über den hilfreichen Umgang mit Drohungen im Kontext ADHS machen.

Anschliessend:

DISKUSSION ZUM THEMA IN INTERAKTION MIT DEM PUBLIKUM
Dr. med. Josef Sachs und
Dr. med. Ursula Davatz

Die hohe Sensitivität mit leichter Verletzlichkeit führt Menschen mit ADHS schnell zu einer aggressiven Verteidigungshaltung, auf die das soziale Umfeld mit Strafe und Ablehnung reagiert.
Die Ursache der Verletzung gerät dabei meist in Vergessenheit. Zur Verhinderung von Aggressionsausbrüchen sollten klare kommunikative sowie kompetentere Konfliktlösungsstrategien eingeführt werden.

Moderation durch den Abend: Marc-André Flück. Mediator, Pädagoge, Schauspieler, Projektteam adhs20+

Wir freuen uns auf Ihre baldige Voranmeldung per Mail: info@adhs20plus.ch
Platzzahl ist leider beschränkt

Anhang:

Flyer hier zum Download

Warum fallen Menschen mit ADS und ADHS schneller in eine Depression und wie kommen sie wieder heraus?

Zürich, Zentrum Karl der Grosse
22.6.21 19:30 Uhr

Referat: Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+
Moderation: Marc André Flück, Mediator, Pädagoge, Schauspieler, Projektteam adhs20+

Menschen mit ADHS und ADS weichen mit ihren Persönlichkeitszügen schon von Kindheit an mehr oder weniger stark von der gesellschaftlichen Norm ab.

Geht ihr Umfeld, sei dies Familie oder Schule, nicht persönlichkeitsgerecht mit ihnen um, sondern versucht sie dauernd zur Norm zu erziehen durch korrigieren, kommen sie sich bald einmal als „Verlierer“ vor, denn sie machen in den Augen ihres Umfeldes fast alles „falsch“. Sie dürfen nicht so sein wie sie sind.

Die Depression ist eine Reaktion darauf, quasi eine „Verlierer“-Reaktion, die zur „Verlierer“-Krankheit wird.

Dieses von aussen bestimmte, sich mit der Zeit einschleichende negative Selbstbild kann sich in der menschlichen Psyche niederschlagen und zu vielen negativen Konsequenzen führen.

Um aus dem Tief der Depression wieder herauszukommen gibt es nur eines, nämlich seine ganz eigene verschüttete Persönlichkeit auszugraben, sich selbst entdecken und akzeptieren und dann vor allem Lernen mit seinen ganz spezifischen Eigenschaften möglichst geschickt umzugehen.

Kosten: Fr. 15.– Mitglieder / Fr. 20.– Nichtmitglieder

Wir freuen uns auf Ihre baldige Voranmeldung an: info@adhs20plus.ch
Platzzahl ist leider beschränkt

Referatsabend mit Dr. med. Ursula Davatz in Interaktion mit dem Publikum

Depression als Anfang zur Selbstfindung?

Winterthur – ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen des Kantons Zürich
19.6.21 9:30 Uhr

ADHS und der Ausstieg aus der Depression

Vormittag: „Inputreferat“ Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+ Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Familiensystemtherapie nach Murray Bowen

Depression ist der Anfang zur Selbstfindung. Für Menschen mit ADHS und ADS gibt es nur eines, um aus der Depression herauszukommen:
Zu sich und seinen Eigenschaften zu stehen und nicht mehr dagegen ankämpfen, weil es das Umfeld so will. Erst dann lernt man mit seinen „Ecken und Kanten“ besser umzugehen.
Kreativität ausgelebt in „Visions-Collagen“ ist ein guter Weg, um seine verschütteten Ressourcen auszugraben und mit sich selbst besser in Kontakt zu kommen.

Nachmittag: «Workshop «Visions-Collage» Irene Beerli, VS adhs20+ Handarbeitslehrerin und Mitinhaberin von Atelier elf
In die Welt der persönlichen Intuition einzutauchen, in freier Umgebung, kann helfen sich in einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Vielleicht mit einem neuen Blick, dem Leben zu begegnen:
Wer bin ich? Was will ich? Meine Werte? Meine Wünsche? Mein Sein?
Für Jede und Jeden ausführbar! Gestalten, was sich spontan aus dem Inneren entwickelt

Voranmeldung: info@adhs20plus.ch
Kosten: Fr. 160.– Mitglieder / Fr. 200.– Nichtmitglieder

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Fotos von den Visionsbilder