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Eine zentrale Rolle bei der Entstehung psychischer Krankheiten

Dr.med. Ursula Davatz vertritt die Meinung, dass ungelöste Ablösungsproblematik eine zentrale Rolle bei der Entstehung psychischer Krankheiten spielt. Sie widerspricht Sigmund Freuds These, dass psychische Krankheiten in den ersten drei Lebensjahren entstehen. Stattdessen sieht sie die Ablösungsphase in der Pubertät als kritische Phase für die Entwicklung psychischer Probleme.

Hier sind die Kernpunkte ihrer Argumentation:

Dr.med. Ursula Davatz sieht den Ablösungsprozess als lebenslange Aufgabe. Auch im Erwachsenenalter können ungelöste Konflikte mit den Eltern zu psychischen Problemen führen. Therapeutische Arbeit besteht für sie daher in der Unterstützung des Patienten bei seiner Weiterentwicklung und Ablösung.

Zusätzlich zu diesen Kernaussagen erwähnt Dr. Davatz auch weitere Faktoren, die zur Entstehung psychischer Krankheiten beitragen können:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Dr.med. Ursula Davatz‘ Sicht auf die Entstehung psychischer Krankheiten komplex und vielschichtig ist. Sie betont die Bedeutung der familiären Beziehungen, insbesondere der Ablösung von den Eltern, räumt aber auch die Rolle von genetischen Faktoren, Traumata und Umwelteinflüssen ein.

https://ganglion.ch/pdf/muetterberaterinnen_6.5.2014.pdf

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