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Vulnerabilität: Ein zentrales Konzept im systemischen Denken

Im Gespräch zwischen Dr.med. Ursula Davatz und Prof. Dr.med. Luc Ciompi wird der Begriff „Vulnerabilität“ nicht explizit definiert, jedoch durchdringt er den gesamten Diskurs und lässt sich anhand verschiedener Themenschwerpunkte erschließen.

Vulnerabilität als „Terrain“ für psychische Störungen:

Vulnerabilität im Kontext der Familie:

Vulnerabilität im schulischen Kontext:

Vulnerabilität als allgemeines menschliches Merkmal:

Obwohl das Gespräch sich primär auf psychische Störungen fokussiert, deutet Dr. Davatz‘ systemischer Ansatz darauf hin, dass sie Vulnerabilität als ein allgemeines menschliches Merkmal betrachtet. Jeder Mensch ist in bestimmten Lebensphasen oder Situationen anfälliger für negative Einflüsse. Die Art und Weise, wie wir mit diesen Einflüssen umgehen, wird durch unsere genetische Veranlagung, unsere familiären Erfahrungen und unsere Umwelt geprägt.

Fazit:

Das Gespräch zwischen Dr.med. Ursula Davatz und Prof. Dr.med. Luc Ciompi verdeutlicht, dass Vulnerabilität ein zentrales Konzept im systemischen Denken ist. Es geht nicht darum, Menschen in Schubladen zu stecken und zu etikettieren, sondern die komplexen Wechselwirkungen zwischen Individuum und Umwelt zu verstehen. Nur so können wir geeignete Unterstützungssysteme schaffen, die die Resilienz der Menschen stärken und ihnen helfen, mit ihren individuellen Vulnerabilitäten umzugehen.

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