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Emotionsregulation: Ein komplexer Prozess im Dreieinigen Gehirn

Emotionsregulation ist die Fähigkeit, unsere Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Sie ist ein komplexer Prozess, der im Dreieinigen Gehirn stattfindet und sowohl unser psychisches als auch unser körperliches Wohlbefinden beeinflusst. Dr. Davatz betont in ihren Ausführungen die Wichtigkeit der Emotionsregulation und zeigt auf, wie wir diese Fähigkeit entwickeln und stärken können.

Wahrnehmung der Emotionen: Der erste Schritt zur Regulation

Der erste Schritt zur Emotionsregulation besteht darin, unsere Emotionen wahrzunehmen. Oft sind wir uns unserer Gefühle gar nicht bewusst und reagieren automatisch, ohne zu hinterfragen, was in uns vorgeht. Dr. Davatz betont, dass wir lernen müssen, unsere Emotionen wahrzunehmen, sowohl im Kopf als auch im Körper.

Die Rolle des Emotionalen Hirns (Mittelhirn)

Das Mittelhirn, auch limbisches System genannt, ist der Sitz unserer Emotionen. Es reagiert sehr schnell auf Reize aus der Umwelt und bewertet diese als positiv oder negativ. Diese Bewertung löst dann entsprechende Verhaltensreaktionen aus.

Emotionsregulation: Ein Balanceakt im Dreieinigen Gehirn

Emotionsregulation bedeutet nicht, unsere Emotionen zu unterdrücken. Vielmehr geht es darum, einen gesunden Umgang mit unseren Gefühlen zu finden.

Herausforderungen der Emotionsregulation in der modernen Zeit

Die Anforderungen an unsere Emotionsregulation haben sich in der modernen Gesellschaft verändert.

Folgen einer gestörten Emotionsregulation

Wenn die Emotionsregulation nicht gelingt, kann dies zu verschiedenen Problemen führen.

Wege zu einer gesunden Emotionsregulation

Dr.med. Ursula Davatz zeigt verschiedene Wege auf, wie wir unsere Emotionsregulation stärken können.

Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche müssen erst lernen, ihre Emotionen zu regulieren. Eltern und Bezugspersonen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Dr.med. Ursula Davatz kritisiert den Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern und Jugendlichen zur Emotionsregulation. Sie argumentiert, dass Kinder lernen sollten, ihre Emotionen selbst zu regulieren, und dass Medikamente die Entwicklung dieser Fähigkeit behindern können. Sie betont die Wichtigkeit eines unterstützenden Umfelds, das Kindern hilft, ihre Emotionen zu verstehen und zu steuern.

Emotionsregulation ist eine lebenslange Aufgabe. Indem wir uns mit unseren Emotionen auseinandersetzen und lernen, sie zu steuern, können wir unser psychisches und körperliches Wohlbefinden stärken und ein erfülltes Leben führen.

https://ganglion.ch/pdf/Wann_laesst_die_Seele_den_Koerper_sprechen.m4a.pdf

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