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Umgang mit stark anhänglichen Kindern

Dr.med. Ursula Davatz spricht in ihren Ausführungen auch die Problematik stark anhänglicher Kinder an und gibt konkrete Hinweise zum Umgang mit ihnen. Sie beschreibt die Situation, dass Kinder, die zu Hause vernachlässigt werden, beispielsweise weil beide Elternteile arbeiten und wenig Zeit für das Kind haben, in der Tagesstätte ein besonders starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Zuwendung zeigen. Diese Kinder „kleben“ an den Erzieherinnen und versuchen, ihre Bedürfnisse schnellstmöglich befriedigt zu bekommen. Sie vergleicht dieses Verhalten mit streunenden Hunden, die jedem hinterherlaufen, der ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

Wie sollten Erzieherinnen reagieren?

Zusätzliche Hinweise aus dem Text:

Dr.med. Ursula Davatz erwähnt auch das „Hamstern“ von Spielsachen als mögliches Verhalten anhänglicher Kinder. Dies kann darauf hindeuten, dass das Kind zu Hause nicht viele Spielsachen hat und versucht, in der Tagesstätte so viel wie möglich zu bekommen. Auch hier ist es wichtig, verständnisvoll zu reagieren und dem Kind zu erklären, dass es nicht alle Spielsachen auf einmal benutzen kann.

Das Beispiel mit den streunenden Hunden verdeutlicht die Bedürftigkeit des Kindes nach Anschluss und Beziehung. Ähnlich wie der Hund, der jedem hinterherläuft, der ihm Aufmerksamkeit schenkt, sucht das anhängliche Kind die Nähe der Erzieherin, um seine Bedürfnisse nach Sicherheit und Geborgenheit zu stillen.

https://ganglion.ch/pdf/Umgang_Kindern_schwierigem_privatem_Umfeld.pdf

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