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Die Rolle der Erwartungen in der Partnerwahl und -beziehung

Die Quellen, insbesondere der Vortrag von Dr. med. Ursula Davatz, betonen, dass Erwartungen eine entscheidende Rolle in der Partnerwahl und -beziehung spielen, indem sie die Auswahl des Partners und die Dynamik innerhalb der Beziehung beeinflussen.

Unerfüllte Bedürfnisse und die Suche nach Kompensation:

Dr. Davatz erklärt, dass Menschen, deren Bedürfnisse in der Kindheit nicht ausreichend erfüllt wurden, dazu neigen, mit einer „enttäuschten Erwartungshaltung“ durchs Leben zu gehen. Sie suchen dann im Partner nach Kompensation für die Defizite, die sie in ihrer Herkunftsfamilie erlebt haben.

Beispiele:

Übertragung von Mustern und Rollen:

Oftmals wählen Menschen Partner, die unbewusst an die Eltern erinnern oder ähnliche Verhaltensmuster aufweisen. Dies kann sowohl positive als auch negative Aspekte betreffen.

Beispiele:

Erwartungen als Konfliktpotenzial in der Beziehung:

Wenn die Erwartungen an den Partner zu hoch oder unrealistisch sind, führt dies unweigerlich zu Enttäuschungen und Konflikten. Der Partner fühlt sich überfordert und kann den Ansprüchen nicht gerecht werden.

Beispiele:

Konstruktive Bewältigung von Erwartungen:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Erwartungen einen entscheidenden Einfluss auf die Partnerwahl und die Beziehungsdynamik haben. Indem man sich seiner eigenen Erwartungen bewusst wird, sie mit dem Partner kommuniziert und bereit ist, Kompromisse einzugehen, kann man zu einer glücklicheren und erfüllteren Beziehung beitragen.

https://ganglion.ch/pdf/Herkunftsfamilie_Praegung.pdf

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