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Die Reaktion eines Kindes auf Distanzierung durch die Bezugsperson

Wenn eine Bezugsperson Distanz zum Kind aufbaut, kann dies verschiedene Reaktionen beim Kind auslösen. Gemäss den Quellen ist insbesondere das Verhalten einer professionellen Betreuerin relevant, die aufgrund von Eifersucht der leiblichen Eltern Distanz zum Kind aufbaut.

Zusätzlich zu den genannten Reaktionen ist es wichtig zu erwähnen, dass Kinder, besonders im Baby- und Kleinkindalter, auf emotionale Nähe und Körperkontakt angewiesen sind. Die Beziehung zwischen Mutter und Kind wird über den sogenannten „Angst-Pieps“ reguliert. Schreit das Kind, muss die Mutter ihm Nähe geben und es trösten. Nimmt die Mutter eine ängstliche Haltung ein, sucht das Kind die Nähe der Mutter und tröstet sie.

Es ist auch relevant, dass Kinder unterschiedlich auf ihr Umfeld reagieren. Manche Kinder sind sensibler und reagieren schneller und heftiger, während andere eher in sich ruhen und sich emotional leichter unabhängig machen. In der Kinderbetreuung sollte darauf geachtet werden, damit das Kind persönlichkeitsgerecht betreut werden kann.

Wenn eine Bezugsperson, wie eine professionelle Betreuerin, die Distanz zum Kind erhöht, kann dies die Entwicklung des Kindes negativ beeinflussen. Eine Betreuerin sollte nicht auf Distanz zum Kind gehen, um die Eifersucht der Mutter zu besänftigen, sondern den Umgang mit dem Kind beibehalten. Stattdessen sollte die Betreuerin die Nähe zur Mutter suchen und Konflikte ansprechen. Die Bezugspersonen sollten dem Kind zwei voneinander emotional unabhängige Bezugspersonen sein, die nicht miteinander im Streit liegen.

https://ganglion.ch/pdf/Naehe%20und%20Distanz%20Vortrag%2016.01.2018.pdf

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