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Jugend und Psychiatrie

Dr.med. Davatz beginnt ihren Workshop mit der Feststellung, dass das Thema „immer mehr psychisch kranke Jugendliche“ in der Sonntagspresse allgegenwärtig ist. Sie betont, dass die Jugendpsychiatrie völlig überfordert ist mit Abklärungen und Aufnahmen. Es wird wahrgenommen, dass es der Jugend nicht so gut geht.

Dr. Davatz und die Teilnehmenden diskutieren verschiedene Aspekte, die zu dieser Situation beitragen könnten:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Dr. Davatz ein komplexes Bild der zunehmenden psychischen Belastung von Jugendlichen zeichnet. Sie betont, dass es nicht nur am einzelnen Jugendlichen liegt, sondern an einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Erziehung, Gehirnentwicklung, soziale Interaktionen, schulische Anforderungen und dem Umgang mit Emotionen. Sie plädiert für einen systemischen Ansatz, der das Umfeld mit einbezieht, frühe Interventionen und eine stärkere Fokussierung auf die Beziehungsarbeit und emotionale Kompetenzentwicklung, anstatt primär auf Medikamente zu setzen. Die Sensibilisierung von Eltern, Lehrern und der Gesellschaft für diese komplexen Zusammenhänge ist dabei essenziell.

https://adhs.expert/wp-content/uploads/2025/04/immer-mehr-Psychiatrie-29.3.2025.m4a.pdf

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