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Erziehungsstile

Dr. med. Ursula Davatz spricht in der Weiterbildung über Erziehungsstile und Emotionsregulation. Sie hat einen Fragebogen über Erziehungsstile entwickelt. Ihre beruflichen Erfahrungen zeigen, dass sie häufig Erziehungsfehler oder -missgeschicke, die Eltern bei Kindern gemacht haben, über Jahre hinweg ausgleichen muss. Bei Kindern sei eine Veränderung durch Erziehung schneller möglich als bei Erwachsenen, auch wenn eine Korrektur bei Erwachsenen länger dauert. Erziehungsstile in der Kindheit beeinflussen die Emotionsregulation im Erwachsenenalter.

Verschiedene Erziehungsstile werden unterschieden:

Wichtige Aspekte und Dynamiken:

Zusammenfassend beeinflussen die verschiedenen Erziehungsstile die emotionale Entwicklung und Regulationsfähigkeit von Kindern massgeblich. Während manche Stile für durchschnittliche Kinder funktionieren mögen, sind sie für ADHS/ADS-Kinder oft schädlich. Eine klare, geduldige und auf Regeln basierende Erziehung, die Raum für Selbstständigkeit und Emotionsverarbeitung lässt und die Persönlichkeit des Kindes berücksichtigt, scheint als idealer Ansatz auf, auch wenn die Umsetzung in der Realität, insbesondere für verunsicherte oder selbst belastete Eltern, herausfordernd sein kann. Das Beobachten des Kindes und die Stärkung der elterlichen Kompetenz und Selbstwahrnehmung sind zentrale Unterstützungsmassnahmen.

https://adhs.expert/wp-content/uploads/2025/05/Erziehungsstil-Emotionskontrolle_19.5.2025.m4a.pdf

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