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Die wichtige Rolle der Peers in der Pubertät

Die Quellen, insbesondere die Aussagen von Dr. Davatz, heben die entscheidende Rolle der Peers, also der Gleichaltrigen, in der Pubertät hervor. Sie vergleicht die Bedeutung der Peer-Group mit der Rolle der Altersgruppen bei den Massai in Kenia, wo Jugendliche in der Pubertät hauptsächlich mit Gleichaltrigen und nicht mehr mit den Eltern leben.

Warum sind Peers in der Pubertät so wichtig?

Herausforderungen im Umgang mit Peers:

Der Einfluss der Peer-Group kann auch negative Seiten haben. Jugendliche können unter Gruppenzwang geraten und riskante Verhaltensweisen annehmen. Es ist wichtig, dass Eltern und Erzieher den Jugendlichen Orientierung und Unterstützung bieten, ohne die Peer-Group zu verurteilen oder zu verbieten.

Beispiel aus den Quellen:

Dr. Davatz beschreibt den Fall eines 15-jährigen Jungen, der in einer Pflegefamilie lebt und Schwierigkeiten im sozialen Umgang hat. Er zieht sich zurück, stiehlt Gegenstände von anderen Kindern und verhält sich auffällig. Dr. Davatz interpretiert dieses Verhalten als Ausdruck der Suche nach Anschluss und Zugehörigkeit. Sie empfiehlt den Pflegeeltern, dem Jungen zu ermöglichen, Freunde einzuladen und so eine Peer-Group in seinem neuen Zuhause zu etablieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Peer-Group in der Pubertät eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der sozialen Identität, sozialer Kompetenzen und der emotionalen Stabilität spielt. Eltern und Erzieher sollten den Einfluss der Peer-Group anerkennen und den Jugendlichen Unterstützung und Orientierung bieten.

https://ganglion.ch/pdf/shelter_schweiz_1+2.pdf

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