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Frühzeitiger Arbeitseinsatz in der Autismus-Begleitung

Dr.med. Ursula Davatz sieht den frühzeitigen Einsatz von Arbeit in der Autismus-Begleitung positiv. Sie argumentiert, dass Arbeit für Autisten eine klare Struktur bietet und ihnen die Möglichkeit gibt, praktische Fähigkeiten zu üben.

Beispiel: Sie vergleicht die Situation mit einem bockenden Pferd: Während man das Pferd nicht nach dem Grund für sein Verhalten fragen kann, kann man dem Autisten Fragen stellen und so versuchen, seine Gedanken und Gefühle zu verstehen.

Wichtig ist jedoch, dass die Arbeit den Fähigkeiten und Interessen des Autisten entspricht und dass er in einem unterstützenden Umfeld arbeiten kann.

Zusammenfassend glaubt Dr. Davatz, dass Arbeit ein wichtiger Bestandteil der Autismus-Begleitung sein kann und dass der frühzeitige Einsatz von Arbeit positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Autisten haben kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Arbeit an die individuellen Bedürfnisse des Autisten angepasst ist und er in einem unterstützenden Umfeld arbeiten kann.

https://ganglion.ch/pdf/Wendepunkt-ASS-26.11.2024.m4a.pdf

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