Website-Icon AD(H)D and Schizophrenia

Ansatz zur Eltern-Kind-Interaktion bei Wutausbrüchen

Dr.med. Ursula Davatz‘ Ansatz zur Eltern-Kind-Interaktion bei Wutausbrüchen fokussiert auf die Aufrechterhaltung der Beziehung und das Verständnis der zugrundeliegenden Dynamik. Sie betont, dass Wutausbrüche bei Kindern, insbesondere bei hochsensiblen Kindern, oft Ausdruck von Überforderung und einem „System Overload“ sind. Anstatt das Kind zu bestrafen oder zu isolieren, empfiehlt sie den Eltern, die Beziehung aufrechtzuerhalten und dem Kind Sicherheit zu vermitteln.

Konkrete Handlungsempfehlungen:

Dr. Davatz vergleicht den Umgang mit einem Kind im Wutausbruch mit Meditation: Eltern sollten präsent sein, ruhig atmen und die Situation aushalten, bis der emotionale Sturm vorüber ist. Sie betont, dass Wutausbrüche wie ein Aktionspotenzial im Nervensystem sind: Sie steigen an, erreichen einen Höhepunkt und klingen dann wieder ab.

Wichtig ist, dass Eltern:

Zusätzliche Anmerkungen:

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dr.med. Ursula Davatz‘ Ansatz zur Eltern-Kind-Interaktion bei Wutausbrüchen ist geprägt von Empathie, Geduld und dem Fokus auf die Aufrechterhaltung der Beziehung.

https://ganglion.ch/pdf/Autismus.pdf

Die mobile Version verlassen