Website-Icon AD(H)D and Schizophrenia

Warum ADHS/ADS-Kinder nicht vor der Klasse blamiert werden sollten und alternative Umgangsformen

Dr.med. Ursula Davatz spricht in ihrem Vortrag vom 19. September 2024 explizit das Thema der Bloßstellung von ADHS/ADS-Kindern vor der Klasse an und erklärt, warum dies absolut zu vermeiden ist.

Warum Blamagen schädlich sind:

Alternative Umgangsformen:

Beispiel aus der Praxis:

Dr. Davatz erzählt die Geschichte eines Lehrers, der eine „unführbare“ Klasse übernahm. Anstatt die Schüler zu maßregeln, liess er sie zunächst gewähren und wartete ab. Erst als die Schüler von selbst den Wunsch nach Unterricht äußerten, begann er mit dem Unterricht. Dieses Beispiel zeigt, dass es manchmal sinnvoller ist, geduldig zu sein und den Kindern Zeit und Raum zu geben, sich selbst zu regulieren, anstatt sie mit Druck und Strafen zu konfrontieren.

Fazit:

Blamagen und Beschämungen sind im Umgang mit ADHS/ADS-Kindern kontraproduktiv und schädlich. Stattdessen sollten Eltern und Lehrpersonen auf Verständnis, Empathie und Kooperation setzen, um den Kindern einen sicheren und unterstützenden Rahmen zu bieten, in dem sie ihre Stärken entwickeln und erfolgreich lernen können.

https://ganglion.ch/pdf/Umgang_mit_ADHS-ADS_19.9.2024.m4a.pdf

Die mobile Version verlassen