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Kritik an der Einseitigkeit der aktuellen ADHS/ADS-Forschung

Dr.med. Ursula Davatz betrachtet die aktuelle ADHS/ADS-Forschung mit einem kritischen Auge. Sie erkennt zwar den Wert der Erkenntnisse in der Genetik und Neurobiologie an, bemängelt aber die starke Fokussierung auf die biologischen Aspekte von ADHS/ADS. Ihrer Ansicht nach vernachlässigt diese Einseitigkeit die Bedeutung der Umweltfaktoren, insbesondere die Rolle der Familie und Erziehung, bei der Entstehung und dem Verlauf der Störung.

Die wichtigsten Kritikpunkte von Dr. Davatz:

Dr. Davatz plädiert für einen integrativen Ansatz in der ADHS/ADS-Forschung und -Behandlung:

Zusammenfassung:

Dr.med. Ursula Davatz sieht die aktuelle ADHS/ADS-Forschung als zu einseitig an, da sie die biologischen Aspekte überbetont und die Bedeutung der Umweltfaktoren vernachlässigt. Sie plädiert für einen integrativen Ansatz, der genetische Veranlagung, Hirnfunktion, Familiensystem, Erziehung und gesellschaftliche Einflüsse gleichermassen berücksichtigt. Ihr Ziel ist es, die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit ADHS/ADS zu verstehen und ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten, um ihre Stärken zu entfalten und ein erfülltes Leben zu führen.

https://ganglion.ch/pdf/Vulnerabilitaet_Erziehung_Krankheit.pdf

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