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Mehr Unterstützung für Lehrer im Umgang mit ADHS/ADS

Dr.med. Ursula Davatz betont in ihren Ausführungen die Notwendigkeit, Lehrkräfte im Umgang mit ADHS/ADS-Kindern stärker zu unterstützen. Sie zeigt auf, dass viele Lehrer im Schweizer Schulsystem unzureichend auf die Herausforderungen vorbereitet sind, die diese Kinder mit sich bringen.

Fortbildung und Schulung:

Lehrkräfte benötigen eine fundierte Ausbildung im Bereich ADHS/ADS, um die Besonderheiten dieser Kinder zu verstehen und adäquat auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können.

Kollegiale Beratung und Austausch:

Der Austausch mit Kollegen und Expertinnen ist unerlässlich, um Unsicherheiten zu überwinden und von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Strukturelle Veränderungen:

Neben Fortbildungen und Austauschmöglichkeiten sind auch strukturelle Veränderungen notwendig, um Lehrkräfte im Umgang mit ADHS/ADS-Kindern zu entlasten und ihnen mehr Zeit und Ressourcen für die individuelle Förderung der Kinder zur Verfügung zu stellen.

Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen:

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und externen Fachpersonen wie Kinderpsychologen oder Heilpädagogen ist unerlässlich, um ADHS/ADS-Kinder optimal zu unterstützen.

Fazit:

Die Unterstützung von Lehrkräften im Umgang mit ADHS/ADS-Kindern ist eine zentrale Aufgabe, um diesen Kindern eine erfolgreiche Schulzeit zu ermöglichen. Durch Fortbildungen, Austauschmöglichkeiten, strukturelle Veränderungen und eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen können die Herausforderungen im Umgang mit ADHS/ADS gemeistert und die Potenziale dieser Kinder gefördert werden.

https://ganglion.ch/pdf/Dagmar%20Roesler%20Replik%2025.2.2024.pdf

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