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ADHS-Behandlung mit Medikamenten

Dr.med. Ursula Davatz beschreibt die medikamentöse Behandlung von ADHS mit Stimulanzien wie Ritalin. Diese Medikamente, auch bekannt als „Weckamine“, wirken, indem sie das Hirn stimulieren und so die Fokussierung verbessern. Dr. Davatz erklärt, dass Menschen unter Stress besser fokussieren können und dass ADHS-Betroffene dazu neigen, Aufgaben aufzuschieben. Wenn der Stress jedoch kurz vor Abgabe einer Arbeit gross genug ist, schütten sie selber Dopamin aus und können die Arbeit dann erledigen. Ritalin ermöglicht es ihnen, besser zu lernen und Arbeiten früher fertigzustellen, indem es diesen Stresszustand simuliert.

Dr.med. Ursula Davatz erwähnt auch, dass Neuroleptika, die den Dopaminspiegel senken, in Kombination mit Ritalin verschrieben werden können, wenn die Übererregtheit bei ADHS-Betroffenen durch Ritalin allein nicht ausreichend reduziert wird. Die Neuroleptika helfen dabei, die Empfindlichkeit auf Reize zu verringern.

Obwohl Dr.med. Ursula Davatz die medikamentöse Behandlung mit Stimulanzien beschreibt, betont sie auch, dass sie Erwachsenen, die ohne Medikamente durch ihre Kindheit und Jugend gekommen sind, in der Regel kein Ritalin verschreibt, ausser sie befinden sich in einer neuen Lernphase.

Zusätzlich zu den Informationen über die Medikamente selbst erwähnt Dr. Davatz, dass Ritalin in der Vergangenheit auch von Ärzten verwendet wurde, um Prüfungen zu bestehen, und dass in Amerika ein Viertel der Studenten Ritalin verwenden, um ihre Prüfungen zu absolvieren. Sie merkt jedoch an, dass dies in der Schweiz noch nicht so verbreitet ist.

https://ganglion.ch/pdf/ADHS_ADS_Jugendliche_Erwachsene.pdf

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