Substanzmissbrauch im Arbeitskontext: Ein Leitfaden für Arbeitgeber

Dr. med. Ursula Davatz, eine erfahrene Psychiaterin und Familientherapeutin, geht in ihrem Vortrag auch darauf ein, wie Arbeitgeber mit Substanzmissbrauch im Arbeitskontext umgehen können. Sie betont, dass Arbeitgeber keine Therapeuten sind, aber dennoch eine wichtige Rolle im Umgang mit Suchtverhalten spielen können.

Beobachtungen ansprechen und Verständnis zeigen

Arbeitgeber sollten ihre Beobachtungen ansprechen, wenn sie den Verdacht haben, dass ein Mitarbeiter unter Substanzmissbrauch leidet. Wichtig ist dabei eine explorative und nicht-verurteilende Haltung.

  • Beispiel: Anstatt dem Mitarbeiter Vorwürfe zu machen („Sie sind betrunken zur Arbeit gekommen!“), könnten Arbeitgeber ihre Beobachtungen ansprechen („Ich sehe, Sie haben rote Augen. Ist alles in Ordnung?“)
  • Wichtig: Arbeitgeber sollten keine Diagnosen stellen oder den Mitarbeiter beschuldigen, sondern ihm die Möglichkeit geben, sich zu erklären.

Nach Ursachen fragen und Reflexion fördern

Arbeitgeber können den Mitarbeiter dazu anregen, über sein Verhalten und die zugrundeliegenden Ursachen nachzudenken. Dies kann durch Fragen geschehen, die den Mitarbeiter zur Reflexion anregen:

  • „Was ist in Ihrem Leben vorgefallen, dass Sie Suchtmittel konsumieren mussten?“
  • „Was hat Sie geärgert, dass Sie das gebraucht haben, um sich wieder gut zu fühlen?“
  • „Vor was haben Sie Angst?“
  • „Was hat das Suchtmittel für Sie sozial für eine Bedeutung?“

Ziel dieser Fragen ist es, dem Mitarbeiter zu helfen, seine Situation zu verstehen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Verantwortung abgeben und Grenzen setzen

Arbeitgeber sollten dem Mitarbeiter klarmachen, dass er selbst für sein Suchtverhalten verantwortlich ist. Arbeitgeber können diese Verantwortung nicht übernehmen, sondern müssen klare Grenzen setzen.

  • Beispiel: „In diesem Zustand kann ich Sie hier nicht beschäftigen. Sie gefährden sich und Ihre Kollegen. Sie dürfen gerne wiederkommen, wenn Sie nüchterner sind.“

Wichtig: Arbeitgeber sollten dem Mitarbeiter Verständnis und Unterstützung anbieten, aber gleichzeitig klare Konsequenzen aufzeigen.

Lernen fördern und positive Motivation

Arbeitgeber können den Mitarbeiter zum Lernen motivieren, indem sie nach seinen Erkenntnissen aus dem Substanzkonsum fragen.

  • Beispiel: „Was haben Sie aus Ihrem letzten Rückfall gelernt?“

Diese Fragen zeigen dem Mitarbeiter, dass der Arbeitgeber an ihn glaubt und ihm eine Chance zur Veränderung geben möchte. Arbeitgeber sollten positive Motivation einsetzen, um den Mitarbeiter zur Auseinandersetzung mit seinem Suchtverhalten zu ermutigen.

  • Beispiel: Anstatt mit Bestrafung zu drohen („Wenn Sie noch einmal betrunken zur Arbeit kommen, werden Sie entlassen!“), könnten Arbeitgeber dem Mitarbeiter anbieten, ihn bei der Suche nach professioneller Hilfe zu unterstützen.

Umgang mit Scham und Schuldgefühlen

Scham spielt eine zentrale Rolle im Kontext von Sucht. Süchtige schämen sich oft für ihren Kontrollverlust und genieren sich, über ihr Problem zu sprechen. Arbeitgeber sollten daher besonders sensibel mit diesem Thema umgehen.

  • Beispiel: Wenn ein Mitarbeiter sich nicht abmelden kann, weil er aufgrund seines Suchtverhaltens nicht zur Arbeit kommen kann, sollten Arbeitgeber die Frage der Scham ansprechen: „Genieren Sie sich, sich abzumelden, weil Sie Angst vor negativen Konsequenzen haben?“

Ziel ist es, dem Mitarbeiter zu signalisieren, dass er mit seinem Problem nicht allein ist und dass es Hilfe gibt.

Zusammenfassend:

  • Verständnisvolle und nicht-verurteilende Haltung: Arbeitgeber sollten dem Mitarbeiter signalisieren, dass sie ihn nicht verurteilen, sondern ihm helfen möchten.
  • Offene Kommunikation: Schaffen Sie einen Raum, in dem der Mitarbeiter über sein Suchtproblem sprechen kann, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen.
  • Klare Grenzen und Konsequenzen: Arbeitgeber müssen klare Grenzen setzen und die Konsequenzen von Substanzmissbrauch am Arbeitsplatz aufzeigen.
  • Unterstützung anbieten: Arbeitgeber sollten dem Mitarbeiter Unterstützung bei der Suche nach professioneller Hilfe anbieten.

Substanzmissbrauch ist eine Krankheit, die behandelt werden kann. Mit der richtigen Unterstützung können Betroffene lernen, mit ihrer Sucht umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.

https://ganglion.ch/pdf/Substanzmissbrauch.m4a.pdf

Emotionsregulation und Substanzmissbrauch

Dr. med. Ursula Davatz, eine erfahrene Psychiaterin und Familientherapeutin, erklärt in ihrem Vortrag, dass alle suchterzeugenden Substanzen die Aufgabe haben, Emotionen zu regulieren. Sie wirken als schnelle Emotionsregler, die uns helfen, unangenehme Gefühle wie Schuld, Angst oder Aggression zu unterdrücken.

  • Als Kinder übernehmen Bezugspersonen die Emotionsregulation für uns.
  • In der Pubertät müssen wir lernen, unsere Emotionen selbst zu regulieren.
  • Dieser Prozess ist nicht immer einfach und kann für Menschen mit Impulsivität, wie z.B. ADHS-Betroffene, besonders schwierig sein.
  • Statistiken zeigen, dass ADHS-Betroffene häufiger unter Abhängigkeitserkrankungen leiden.

Wenn wir Stress erleben, geraten unsere Emotionen aus dem Gleichgewicht. Dies kann sich in Form von Schuldgefühlen, Aggression oder anderen unangenehmen Emotionen äussern.

  • Suchtmittel bieten einen schnellen Ausweg aus diesen unangenehmen Gefühlen.
  • Sie wirken euphorisierend, schmerzstillend und vermitteln ein Gefühl der Pseudo-Sicherheit.
  • Dies führt zu einem künstlichen Gleichgewicht, das jedoch nicht nachhaltig ist.

Dr. Davatz kritisiert die Definition von Gesundheit der WHO, die auf Gefühlen basiert. Jemand, der Heroin konsumiert, könnte sich nach dieser Definition als gesund betrachten, obwohl er abhängig ist.

Statt auf Suchtmittel zurückzugreifen, sollten wir lernen, mit unseren Emotionen umzugehen und die Ursachen unserer negativen Gefühle zu ergründen.

  • Indem wir unsere Emotionen verarbeiten, stärken wir unser Grosshirn und werden anpassungsfähiger.
  • Suchtmittel hingegen verhindern das Lernen und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien.

Dr. Davatz betont die Bedeutung des sozialen Lernens im Umgang mit Suchtverhalten. Anstatt Süchtige zu bestrafen, sollten wir sie dazu anregen, über ihr Verhalten und die dahinterliegenden Ursachen zu reflektieren.

  • Fragen wie „Was ist vorgefallen?“, „Was hast du daraus gelernt?“ oder „Wie hast du das Suchtmittel eingesetzt?“ können den Lernprozess fördern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Suchtverhalten oft mit Scham verbunden ist. Süchtige schämen sich für ihren Kontrollverlust und genieren sich, Hilfe zu suchen.

  • Ein verständnisvoller und nicht-verurteilender Umgang ist daher essenziell.

Zusammenfassend: Emotionsregulation spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Überwindung von Suchtverhalten. Anstatt unsere Gefühle mit Suchtmitteln zu betäuben, sollten wir lernen, sie zu verstehen und konstruktiv mit ihnen umzugehen.

https://ganglion.ch/pdf/Substanzmissbrauch.m4a.pdf

Substanzmissbrauch: Ein tiefes Eintauchen in Ursachen, Folgen und den Umgang im Arbeitskontext

Dr. med. Ursula Davatz, eine erfahrene Psychiaterin und Familientherapeutin mit über 40 Jahren Erfahrung im Bereich Sucht, beleuchtet in ihrem Vortrag das Thema Substanzmissbrauch aus einer ganzheitlichen Perspektive. Sie geht dabei insbesondere auf die Ursachen und Folgen von Suchtverhalten ein und gibt wertvolle Ratschläge für den Umgang mit Substanzmissbrauch im Arbeitskontext.

Substanzmissbrauch als Bewältigungsmechanismus

Dr. Davatz betont, dass alle Suchtmittel, ob legal oder illegal, die Funktion haben, Emotionen zu regulieren. Sie dienen als schnelle Emotionsregler, die uns helfen, unangenehme Gefühle wie Schuld, Angst oder Aggression zu unterdrücken und ein Gefühl der Pseudo-Sicherheit und Zufriedenheit zu erzeugen.

Die Rolle des Gehirns

Die erfahrene Psychiaterin erklärt, dass alle äußeren Einflüsse und Reize über unser emotionales Hirn, das limbische System, verarbeitet werden. Bei starkem Stress reagieren wir mit vier automatischen Reflexen: Kampf, Flucht, Totstellreflex und Teasing (Spiel- oder Neckreflex). Diese Reflexe dienen dazu, Stress abzubauen und die Emotionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn diese Mechanismen jedoch nicht mehr funktionieren, greifen wir zu Suchtmitteln, um uns schnell und effektiv aus dem unangenehmen Gefühlszustand zu befreien.

Substanzmissbrauch als Lernhindernis

Dr. Davatz weist darauf hin, dass Substanzmissbrauch das Lernen verhindert. Anstatt uns mit den Ursachen unserer negativen Emotionen auseinanderzusetzen und daraus zu lernen, betäuben wir sie mit Suchtmitteln. Dadurch wird unser Gehirn nicht mehr herausgefordert, neue neuronale Verbindungen zu knüpfen und komplexere Lösungen für unsere Probleme zu finden.

Die Bedeutung des sozialen Lernens

Um Suchtverhalten effektiv zu überwinden, ist es laut Dr. Davatz entscheidend, das soziale Lernen zu fördern. Statt Süchtige zu bestrafen oder zu verurteilen, sollten wir sie dazu ermutigen, über ihr Verhalten und die dahinterliegenden Ursachen zu reflektieren. Indem wir ihnen Fragen stellen wie „Was ist vorgefallen?“, „Was hast du daraus gelernt?“ oder „Wie hast du das Suchtmittel eingesetzt?“, können wir ihnen helfen, ihre emotionalen Verletzungen zu verarbeiten und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Umgang mit Substanzmissbrauch im Arbeitskontext

Dr. Davatz ermutigt Arbeitgeber, bei Verdacht auf Substanzmissbrauch das Gespräch mit dem betroffenen Mitarbeiter zu suchen. Wichtig ist dabei eine explorative und nicht-verurteilende Haltung. Statt Vorwürfe zu machen oder zu bestrafen, sollten Arbeitgeber ihre Beobachtungen ansprechen und den Mitarbeiter dazu anregen, über sein Verhalten und die zugrundeliegenden Ursachen nachzudenken.

Konkrete Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber

  • Beobachtungen ansprechen: Sprechen Sie den Mitarbeiter auf konkrete Beobachtungen an, z.B. „Ich sehe, du hast rote Augen.“ oder „Du machst mir den Eindruck, als ob du konsumiert hast.“
  • Nach Ursachen fragen: Ermutigen Sie den Mitarbeiter zur Reflexion, indem Sie nach den Ursachen für den Substanzkonsum fragen, z.B. „Was ist in deinem Leben vorgefallen, dass du Suchtmittel konsumieren musstest?“ oder „Was hat dich geärgert, dass du das gebraucht hast, um dich wieder gut zu fühlen?“
  • Verantwortung abgeben: Machen Sie dem Mitarbeiter klar, dass er selbst für sein Suchtverhalten verantwortlich ist und Sie diese Verantwortung nicht übernehmen können.
  • Klare Grenzen setzen: Definieren Sie klare Grenzen und Konsequenzen, z.B. „In diesem Zustand kann ich dich hier nicht beschäftigen. Du darfst gerne wiederkommen, wenn du nüchterner bist.“
  • Lernen fördern: Motivieren Sie den Mitarbeiter zum Lernen, indem Sie nach seinen Erkenntnissen aus dem Substanzkonsum fragen, z.B. „Was hast du aus deinem letzten Rückfall gelernt?“

Substanzmissbrauch als Ausdruck von Scham

Dr.med. Ursula Davatz weist darauf hin, dass Scham ein zentrales Element im Kontext von Sucht ist. Süchtige schämen sich oft für ihren Kontrollverlust und genieren sich, über ihr Problem zu sprechen. Dieses Schamgefühl kann dazu führen, dass sie sich zurückziehen, lügen oder ihr Suchtverhalten verheimlichen. Arbeitgeber sollten daher besonders sensibel mit diesem Thema umgehen und dem Mitarbeiter signalisieren, dass sie ihn nicht verurteilen.

Zusammenfassung

Substanzmissbrauch ist ein komplexes Problem mit vielfältigen Ursachen und Folgen. Dr. Davatz‘ Vortrag bietet wertvolle Einblicke in die Hintergründe von Suchtverhalten und zeigt auf, wie Arbeitgeber mit diesem Thema im Arbeitskontext respektvoll und effektiv umgehen können.

https://ganglion.ch/pdf/Substanzmissbrauch.m4a.pdf

Substanzmissbrauch: Ein schneller Problemlöser mit langfristigen Folgen

Die Ausführungen von Dr. med. Ursula Davatz im Interview beleuchten das Thema Substanzmissbrauch und bieten Einblicke in die Ursachen, Auswirkungen und den Umgang mit diesem Problem im Arbeitskontext.

Suchtmittel als Emotionsregulatoren:

Dr. med. Ursula Davatz charakterisiert Suchtmittel als chemische Substanzen, die zur Emotionsregulation eingesetzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Substanzen illegal erworben oder von Ärzten verschrieben wurden, da sie alle die gleiche Funktion erfüllen – die Regulierung von Emotionen. Suchtmittel greifen im emotionalen Hirn ein und erzeugen dort ein Gefühl der Beruhigung.

Das emotionale Hirn und der Suchtmechanismus:

Das emotionale Hirn, repräsentiert durch den Daumen im Hirnmodell von Dr. med. Ursula Davatz, verarbeitet Einflüsse aus der Umgebung und löst daraufhin Handlungen oder Denkprozesse aus. Wenn das emotionale Hirn keine Lösung für eine Situation findet, führt dies zu Stress und reflexartigen Reaktionen, die nicht vom Grosshirn kontrolliert werden.

Suchtmittel bieten in solchen Situationen eine schnelle Lösung, indem sie sofort ein euphorisches Gefühl erzeugen und das emotionale Hirn wieder ins Gleichgewicht bringen. Dieser Mechanismus führt jedoch dazu, dass Betroffene nicht lernen, mit negativen Emotionen umzugehen und diese zu reflektieren. Stattdessen werden die negativen Gefühle in der Sucht-Substanz ertränkt.

Der Einfluss von Suchtmitteln auf das Verhalten:

Dr. med. Ursula Davatz beschreibt, wie Suchtmittel ein unnatürliches Selbstbewusstsein vermitteln und schüchterne Menschen dazu bringen, sich mutiger zu fühlen. Sie nennt das Beispiel eines Patienten, der vor sozialen Kontakten Suchtmittel konsumierte, um seine Ängste zu überwinden.

Sucht als automatisierter Reflex:

Sobald sich der Suchtmechanismus eingespielt hat, wird der Griff zum Suchtmittel zu einem automatisierten Reflex. Dieser Reflex, ausgelöst durch unverarbeitete, traumatische oder unangenehme Erlebnisse, ist schwer zu kontrollieren und lässt sich nicht durch erzieherische Massnahmen oder Verbote beseitigen.

Der Umgang mit Substanzmissbrauch am Arbeitsplatz:

Dr. med. Ursula Davatz rät dazu, bei Verdacht auf Substanzmissbrauch am Arbeitsplatz das Gespräch mit dem betroffenen Mitarbeiter zu suchen. Anstatt zu moralisieren oder zu verurteilen, sollten offene Fragen gestellt werden, die den Mitarbeiter zum Nachdenken anregen.

Mögliche Fragen an den Mitarbeiter:

  • „Was hat dich verletzt, dass du das runterschlucken musstest?“
  • „Was hat dich geärgert?“
  • „Wann konsumierst du meistens – wenn du wütend oder traurig bist, oder beides?“
  • „Was musst du mit deinen Suchtmitteln bewirken?“
  • „Inwiefern verbesserst du dich? Inwiefern fühlst du dich dann besser?“
  • „In welcher sozialen Situation konsumierst du?“
  • „Was sind die Momente, wo du konsumierst?“

Ziele der Interaktion:

Das Ziel der Interaktion ist es, den Mitarbeiter zur Reflexion anzuregen und ihn dazu zu bringen, seine Emotionen und die Ursachen seines Suchtmittelkonsums zu hinterfragen. Es geht nicht darum, den Mitarbeiter zu kontrollieren oder zu bestrafen, sondern ihm die Möglichkeit zu geben, aus seinen Erfahrungen zu lernen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Die Rolle des sozialen Lernens:

Dr. med. Ursula Davatz betont die Bedeutung des sozialen Lernens im Umgang mit Substanzmissbrauch. Indem der Mitarbeiter seine Erfahrungen und Emotionen im sozialen Umfeld reflektiert und darüber spricht, kann er Stress abbauen und neue Verhaltensweisen erlernen.

Fazit:

Substanzmissbrauch ist ein komplexes Problem, das oft auf unverarbeitete Emotionen und Traumata zurückzuführen ist. Anstatt zu verurteilen oder zu bestrafen, sollten Betroffene im Arbeitsumfeld dazu ermutigt werden, über ihre Erfahrungen zu reflektieren und neue Bewältigungsstrategien zu erlernen. Offene und wertschätzende Kommunikation kann dabei helfen, den Kreislauf des Substanzmissbrauchs zu durchbrechen.

https://ganglion.ch/pdf/Substanzmissbrauch%20und%20Umgang%20am%20Arbeitsplatz.m4a.pdf