Wie und wann entgleisen Jugendliche mit AD(H)S in eine psychische Krankheit?

Junge Menschen mit AD(H)S sind in der Pubertät besonders störanfällig. Weiss das Umfeld nicht, wie mit diesen jungen Menschen persönlichkeitsgerecht umzugehen ist, entsteht ein destruktiver Machtkampf, der bei diesen Jugendlichen häufig zu psychischen Störungen führt. Wenn der Machtkampf für das erzieherische Umfeld zur Überforderung wird, kommt psychiatrische Hilfe, ambulant oder gar stationär, zum Einsatz. Diese fachliche Hilfe empfinden die meisten dieser jungen Menschen als Einmischung in ihre Privatsphäre und rebellie-ren vehement dagegen. adhs20+ vertritt den systemisch-präventiven Ansatz, Eltern und Erzieher darin zu begleiten und unterstützen einen persönlichkeitsgerechteren Umgang mit diesen jungen Menschen zu erlernen, um die ADHS-Jugendlichen nicht pathologisieren zu müssen.

Wie und wann entgleisen Jugendliche mit AD(H)S in eine psychische Krankheit?

Donnerstag, 19.5.2022, 18.30 – 21.30 Uhr

Google Switzerland, Europaallee 36, 8004 Zürich

Wann lässt der Körper die Seele sprechen

Das Paradigma der Trennung des Menschen in Körper, Seele und Geist ist eine abendländische Vorstellung unserer westlichen Gesellschaft, die tief in unserem Denken und Handeln verankert ist, auch im Gesundheitswesen.

Moderne neuro-immuno-psychologische wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch auf, dass wir über unser Gehirn viel stärker mit dem ganzen Körper verbunden und Körper, Seele und Geist miteinander eng vernetzt sind, sodass diese gedankliche und behandlungstechnische Trennung im Grunde genommen überholt und nicht mehr zulässig ist.

Kosten CHF 250.-
Dauer 7 Stunden
Daten 29. April 2022
Zeit 09.00 – 17.00 Uhr

Link zur Anmeldung