Die Quellen geben keine konkrete Auskunft darüber, wie oft Mütterberaterinnen Grossmütter besuchen. Der Fokus des Vortrags von Dr.med. Ursula Davatz liegt auf der Rolle der Mütterberaterin im Umgang mit psychischen Erkrankungen im Familiensystem, insbesondere bei Müttern mit Ablösungsproblemen und deren Kindern.
Allerdings betont Dr.med. Ursula Davatz die Wichtigkeit der Einbeziehung der Grossmütter in die Beratung, insbesondere bei Teenager-Müttern. Sie argumentiert, dass die Ablösungsproblematik zwischen Teenager-Mutter und Grossmutter einen negativen Einfluss auf das Kind haben kann und daher in der Beratung bearbeitet werden sollte.
In diesem Kontext erwähnt Dr.med. Ursula Davatz explizit, dass Mütterberaterinnen die Grossmütter in die Beratung miteinbeziehen sollten, um den Ablösungskonflikt zu bearbeiten und eine gesunde Interaktion zwischen Mutter, Grossmutter und Kind zu fördern.
Beispiele aus dem Vortrag:
- Bei psychotischen Kindsmüttern empfiehlt Dr. Davatz die Zusammenarbeit mit den Grossmüttern, um die Kinder zu Hause behalten zu können und eine Hospitalisierung zu vermeiden.
- Im Fall einer Teenager-Mutter ermutigt Dr. Davatz die Mütterberaterin, die Beziehung der Teenager-Mutter zu ihrer eigenen Mutter zu erfragen und die Grossmutter in die Beratung einzubeziehen, um den Ablösungskonflikt zu bearbeiten.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
- Die Quellen liefern keine Informationen zur Häufigkeit von Besuchen bei Grossmüttern.
- Der Vortrag zeigt aber, dass die Einbeziehung der Grossmütter in die Beratung in bestimmten Fällen wichtig und sinnvoll ist, um die familiäre Situation zu analysieren und positive Veränderungen zu bewirken.
Es ist denkbar, dass die Häufigkeit der Besuche bei Grossmüttern von der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen der Familie abhängt.
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