Laut Dr.med. Ursula Davatz haben Frauen im Gegensatz zum Tierreich eine vielfältigere Beziehung zur Kleidungstradition entwickelt als Männer. Früher, im Mittelalter und in den darauffolgenden Jahrhunderten, kleideten sich Männer in den Fürstentümern und Königshäusern ebenfalls sehr farbig, sorgfältig und mit viel Aufwand. Heutzutage hat sich dies jedoch geändert.
Die Kleidung der Männer:
- reduziert sich auf Anzug und Krawatte, was ihr Standesbewusstsein repräsentiert.
- dient dazu, sich mit schönen Worten zu kleiden und so ihre Schicht zu zeigen.
Die Kleidung der Frauen:
- ist bunter, interessanter und vielfältiger als die der Männer.
- kann dazu verwendet werden, eine bestimmte Wirkung auf das Umfeld zu haben, z.B. anziehend oder verführerisch zu wirken.
- dient dazu, sich gut einzukleiden, sich wohlzufühlen und „bei sich zu Hause“ zu sein.
- ist Ausdruck der eigenen Seele, des eigenen Zustands und der Selbstwahrnehmung.
- kann je nach Stimmung angepasst werden, um diese zum Ausdruck zu bringen.
Dr.med. Ursula Davatz betont, dass Kleidung für den Menschen, genauso wie das Federkleid für den Vogel, zur Seele gehört und wichtig ist. Sie vergleicht den Menschen mit Tieren wie dem Strauss, dem Papagei oder dem Zebra und stellt fest, dass der Mensch im Gegensatz zu diesen weitgehend nackt ist und kein auffälliges Federkleid oder Fell besitzt. Der Mensch kann durch seine natürliche „Bekleidung“ nicht so hervorstechen wie Tiere mit auffälligen Mustern oder Farben.
https://ganglion.ch/pdf/second-life_31.8.2024.pdf
Veröffentlicht von udavatz
From a systemic point of view, parental changes in behavior are far more effective and efficient than any therapeutic attempt at controlling the schizophrenic symptoms of the family member.
The hidden mission of schizophrenia, which is to reveal the dysfunction of the family system as well as the impaired parental relationship, is closely examined in this book. Understanding schizophrenia from this broader, interrelated perspective means dealing with the disease in a way that no longer perceives it as a hopeless, incurable diagnosis, but rather as a manifestation of intergenerational entanglements encrypted in family systems. This unorthodox perception of the much-feared illness offers a better understanding within the family system and a new way of regarding those “crazy individuals”. Using individual real-life clinical examples instead of analyzing statistically collected impersonal data with a theoretical search key – a method which neglects all biographical socio-interactive factors – it can be demonstrated how family systems research allows us to decode the development of this long-term illness and makes it easier to grasp its complexity. The frequent question as to whether schizophrenia is ever curable must be answered affirmatively; it is indeed curable if the persons concerned have trust in family systems therapy, and the parents are willing to learn.
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