In den Quellen wird deutlich, dass Dr.med. Ursula Davatz‘ Ausbildungsschwerpunkt die Familientherapie ist, insbesondere mit einem Fokus auf systemisches Denken. Sie erwähnt explizit ihre Ausbildung zur Familientherapeutin in den USA und bezeichnet sich selbst als „passionierte Systemikerin“.

Die Quellen, die einen Vortrag von Dr. Davatz über hochstrittige Eltern wiedergeben, zeigen, dass sie die Prinzipien der Familientherapie und des systemischen Denkens in ihrer Arbeit konsequent anwendet:

  • Beobachtung der Interaktionen: Dr. Davatz betont die Wichtigkeit der Beobachtung non-verbaler Kommunikation, um die Dynamik innerhalb der Familie zu verstehen.
  • Berücksichtigung der Familiengeschichte: Sie ermutigt dazu, die Herkunft und die Erfahrungen der Eltern zu erforschen, um ihre aktuellen Verhaltensweisen und Einstellungen zu verstehen.
  • Differenzierung der Perspektiven: Dr. Davatz plädiert dafür, die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse der Eltern anzuerkennen und herauszuarbeiten, anstatt einen Konsens zu erzwingen.
  • Stärkung der Vaterrolle: Sie unterstreicht die Bedeutung der Vaterrolle und ermutigt dazu, Väter in die Therapie einzubeziehen und ihre Perspektive zu verstehen.

Die Betonung der Differenzierung der systemischen Betrachtungsweise und der Bedeutung der Familiengeschichte deutet darauf hin, dass Dr.med. Ursula Davatz von Strömungen wie der Mehrgenerationalen Familientherapie (Murray Bowen) oder der systemischen Familientherapie (Virginia Satir) beeinflusst wurde.

https://ganglion.ch/pdf/Hochstrittige%20Eltern.m4a.pdf