Deutliche Unterschiede in der Art der Aufmerksamkeitsfindung zwischen den beiden Gruppen.

  • ADHS-Kinder haben eine Aufmerksamkeitsfindung, eine breite Aufmerksamkeit. Sie nehmen viele Reize gleichzeitig wahr und haben daher Schwierigkeiten, sich auf eine Sache zu konzentrieren, wenn diese nicht interessant genug ist.
  • ADS-Kinder hingegen fallen nicht durch Unruhe oder Ablenkbarkeit auf. Sie erscheinen ruhig und verträumt, sind aber in Wirklichkeit in ihrer Gedankenwelt hyperaktiv. Diese intensive innere Aktivität führt dazu, dass sie äußere Reize oft nicht wahrnehmen und schwer ansprechbar sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aufmerksamkeitsfindung bei ADHS-Kindern durch eine breite, unfokussierte Wahrnehmung gekennzeichnet ist, während ADS-Kinder durch eine starke Fokussierung auf ihre innere Gedankenwelt von äußeren Reizen abgeschirmt sind.

https://ganglion.ch/pdf/Umgang_mit_ADHS-ADS_19.9.2024.m4a.pdf