ADS-Kinder beschreiben ihre innere Aktivität oft als intensives „Denken müssen“. Sie erleben einen ständigen Strom neuer Gedanken, den sie nicht abstellen können. Diese geistige Hyperaktivität ist für sie genauso schwer zu kontrollieren wie die motorische Hyperaktivität bei ADHS-Kindern.
Diese intensive innere Aktivität hat verschiedene Auswirkungen:
- Schwierigkeiten beim Zuhören und Folgen: ADS-Kinder sind oft in ihrer Gedankenwelt versunken und hören deshalb nicht zu, was um sie herum geschieht. Dies kann dazu führen, dass sie Anweisungen nicht mitbekommen oder Aufgaben nicht erledigen, obwohl sie es eigentlich wollen.
- Rückzug in die Fantasiewelt: Um der intensiven inneren Aktivität zu entkommen, ziehen sich ADS-Kinder oft in ihre eigene Fantasiewelt zurück. Dies kann dazu führen, dass sie in der Schule als ruhig und verträumt wahrgenommen werden, obwohl sie innerlich sehr aktiv sind.
- Verzögerte Diagnose: Da ADS-Kinder oft weniger auffällig sind als ADHS-Kinder, wird die Diagnose oft erst viel später gestellt, manchmal erst im Erwachsenenalter.
Es ist wichtig zu verstehen, dass die innere Aktivität bei ADS-Kindern kein bewusstes Verhalten ist, sondern eine neurologische Besonderheit, die sie nur schwer kontrollieren können.
https://ganglion.ch/pdf/Umgang_mit_ADHS-ADS_19.9.2024.m4a.pdf
Veröffentlicht von udavatz
From a systemic point of view, parental changes in behavior are far more effective and efficient than any therapeutic attempt at controlling the schizophrenic symptoms of the family member.
The hidden mission of schizophrenia, which is to reveal the dysfunction of the family system as well as the impaired parental relationship, is closely examined in this book. Understanding schizophrenia from this broader, interrelated perspective means dealing with the disease in a way that no longer perceives it as a hopeless, incurable diagnosis, but rather as a manifestation of intergenerational entanglements encrypted in family systems. This unorthodox perception of the much-feared illness offers a better understanding within the family system and a new way of regarding those “crazy individuals”. Using individual real-life clinical examples instead of analyzing statistically collected impersonal data with a theoretical search key – a method which neglects all biographical socio-interactive factors – it can be demonstrated how family systems research allows us to decode the development of this long-term illness and makes it easier to grasp its complexity. The frequent question as to whether schizophrenia is ever curable must be answered affirmatively; it is indeed curable if the persons concerned have trust in family systems therapy, and the parents are willing to learn.
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