In den bereitgestellten Quellen äusserst sich Dr.med. Ursula Davatz nicht explizit zur Medikamentenverwendung bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Der Fokus ihres Vortrags liegt auf den systemischen Zusammenhängen von psychischen Erkrankungen und den Möglichkeiten der Unterstützung von Müttern und Familien.

Zentrale Punkte aus dem Vortrag von Dr.med. Ursula Davatz:

  • Entwicklungsarbeit: Dr. Davatz betont, dass psychiatrische und therapeutische Arbeit in erster Linie Entwicklungsarbeit ist. Es geht darum, den Patienten zu helfen, sich weiterzuentwickeln und zu individuieren.
  • Ablösungsproblematik: Sie sieht die Ablösung von der Ursprungsfamilie als zentralen Aspekt der psychischen Gesundheit. Ungelöste Ablösungskonflikte können zu psychischen Problemen führen.
  • Systemischer Ansatz: Dr. Davatz plädiert für ein systemisches Verständnis von psychischen Erkrankungen. Sie betrachtet den Patienten im Kontext seines familiären und sozialen Umfelds und sucht nach Lösungen, die das gesamte System einbeziehen.
  • Ressourcenorientierung: Sie fokussiert auf die Stärken und Ressourcen des Patienten und seines Umfelds.

Schlussfolgerungen:

Obwohl Dr.med. Ursula Davatz die Medikamentenverwendung bei BPS nicht direkt thematisiert, lässt sich aus ihren Ausführungen ableiten, dass sie einen ganzheitlichen Ansatz bevorzugt, der systemische Faktoren, Entwicklungsbedürfnisse und Ressourcen des Patienten berücksichtigt.

Es ist daher anzunehmen, dass sie Medikamente nicht als primäre Lösung für BPS betrachten würde, sondern eher als ergänzende Massnahme im Rahmen eines umfassenden Therapieplans.

https://ganglion.ch/pdf/muetterberaterinnen_6.5.2014.pdf