Dr.med. Ursula Davatz erklärt, dass Kleidung mehr als nur Schutz vor den Elementen bietet. Sie betont, dass Kleidung ein Ausdruck der eigenen Seele, des eigenen Zustands und der Selbstwahrnehmung sein kann. Wie das Federkleid für einen Vogel, so gehört unsere Kleidung zu uns und unserer Seele.
Die Wahl der Kleidung kann die Stimmung beeinflussen und widerspiegeln:
- Positive Stimmung: Wenn man sich fröhlich fühlt, wählt man eher auffällige, starke Farben.
- Gelassene Stimmung: Bei milder Stimmung wählt man eher feine Farben, um der Seele Ausdruck zu verleihen.
- Negative Stimmung: Viele Jugendliche, aber auch Männer, insbesondere Architekten und Designer, kleiden sich in Schwarz. Dies kann ein Ausdruck des Wunsches sein, sich zu schützen und keine Emotionen zu zeigen. Man möchte nicht gesehen werden und nicht preisgeben, wer man ist oder was man fühlt. Schwarze Kleidung vermittelt ein Gefühl des Geschütztseins, da niemand in einen hineinschauen kann.
Dr.med. Ursula Davatz betont, dass die richtige Kleidung zu einem guten Gefühl führen kann und den ganzen Tag positiv beeinflussen kann. Umgekehrt kann die falsche Kleidung zu Unzufriedenheit führen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kleidung gemäss Dr. Davatz eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden und unsere Stimmung spielt. Die Wahl der Farbe und des Stils kann unsere Emotionen ausdrücken und gleichzeitig unsere Stimmung beeinflussen.
https://ganglion.ch/pdf/second-life_31.8.2024.pdf
Veröffentlicht von udavatz
From a systemic point of view, parental changes in behavior are far more effective and efficient than any therapeutic attempt at controlling the schizophrenic symptoms of the family member.
The hidden mission of schizophrenia, which is to reveal the dysfunction of the family system as well as the impaired parental relationship, is closely examined in this book. Understanding schizophrenia from this broader, interrelated perspective means dealing with the disease in a way that no longer perceives it as a hopeless, incurable diagnosis, but rather as a manifestation of intergenerational entanglements encrypted in family systems. This unorthodox perception of the much-feared illness offers a better understanding within the family system and a new way of regarding those “crazy individuals”. Using individual real-life clinical examples instead of analyzing statistically collected impersonal data with a theoretical search key – a method which neglects all biographical socio-interactive factors – it can be demonstrated how family systems research allows us to decode the development of this long-term illness and makes it easier to grasp its complexity. The frequent question as to whether schizophrenia is ever curable must be answered affirmatively; it is indeed curable if the persons concerned have trust in family systems therapy, and the parents are willing to learn.
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