Dr.med. Ursula Davatz erklärt, dass ADHS/ADS nicht eine Folge von posttraumatischen Belastungsstörungen ist. ADHS/ADS ist genetisch vererbt und somit nicht durch Traumata verursacht.

Allerdings betont sie, dass Personen mit ADHS/ADS aufgrund ihrer Andersartigkeit und Sensibilität leichter traumatisiert werden. Sie stossen häufiger auf Kritik und Unverständnis, was zu vermehrten traumatischen Erlebnissen führen kann.

Dr.med Ursula Davatz veranschaulicht dies mit dem Beispiel eines Kindes mit ADHS/ADS, das in der Schule negative Erfahrungen macht und dadurch traumatisiert wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass gemäss Dr.med. Ursula Davatz ADHS/ADS die Voraussetzung für eine erhöhte Traumaanfälligkeit darstellt, aber nicht die Folge eines Traumas ist.

https://ganglion.ch/pdf/PTBS-20.6.2024.m4a.pdf