Umgang mit Drohungen/Druck/Stress – Autoritäten

„Umgang mit Drohungen/Druck/Stress – Autoritäten“ Referats- und Podiumsabend mit Dr. med. Josef Sachs

Zürich – Zentrum Karl der Grosse
3.9.21 19:30 Uhr

ADHS und der Umgang mit Drohungen/Druck/Stress – Autoritäten
Referat von Dr. med. Josef Sachs, Facharzt FMH für Psychiatrie u. Psychotherapie, Forensische Psychiatrie

Wenn Chaos herrscht und Konfiikte eskalieren, hilft gutes Zureden nicht mehr.
Wer sich durchsetzen will, greift dann in letzter Not nicht selten zur Androhung von Strafklage, Sachbeschädigungen, Gang an die Öffentlichkeit, ja sogar Gewalt und Suizid.
Je verzweifelter, je machtloser und je impulsiver ein Mensch ist, desto schneller und heftiger droht er.
Solche Szenen kennen Menschen mit ADHS von Kindesbeinen an – sowohl als Bedrohte als auch als Drohende.
Zwar wissen sie längst, dass Drohungen keine Lösung sind. Aber so einfach lässt sich auf dieses stets verfügbare Machtinstrument nicht verzichten.
Deshalb wollen wir uns einige Gedanken über den hilfreichen Umgang mit Drohungen im Kontext ADHS machen.

Anschliessend:

DISKUSSION ZUM THEMA IN INTERAKTION MIT DEM PUBLIKUM
Dr. med. Josef Sachs und
Dr. med. Ursula Davatz

Die hohe Sensitivität mit leichter Verletzlichkeit führt Menschen mit ADHS schnell zu einer aggressiven Verteidigungshaltung, auf die das soziale Umfeld mit Strafe und Ablehnung reagiert.
Die Ursache der Verletzung gerät dabei meist in Vergessenheit. Zur Verhinderung von Aggressionsausbrüchen sollten klare kommunikative sowie kompetentere Konfliktlösungsstrategien eingeführt werden.

Moderation durch den Abend: Marc-André Flück. Mediator, Pädagoge, Schauspieler, Projektteam adhs20+

Wir freuen uns auf Ihre baldige Voranmeldung per Mail: info@adhs20plus.ch
Platzzahl ist leider beschränkt

Anhang:

Flyer hier zum Download

Warum fallen Menschen mit ADS und ADHS schneller in eine Depression und wie kommen sie wieder heraus?

Zürich, Zentrum Karl der Grosse
22.6.21 19:30 Uhr

Referat: Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+
Moderation: Marc André Flück, Mediator, Pädagoge, Schauspieler, Projektteam adhs20+

Menschen mit ADHS und ADS weichen mit ihren Persönlichkeitszügen schon von Kindheit an mehr oder weniger stark von der gesellschaftlichen Norm ab.

Geht ihr Umfeld, sei dies Familie oder Schule, nicht persönlichkeitsgerecht mit ihnen um, sondern versucht sie dauernd zur Norm zu erziehen durch korrigieren, kommen sie sich bald einmal als „Verlierer“ vor, denn sie machen in den Augen ihres Umfeldes fast alles „falsch“. Sie dürfen nicht so sein wie sie sind.

Die Depression ist eine Reaktion darauf, quasi eine „Verlierer“-Reaktion, die zur „Verlierer“-Krankheit wird.

Dieses von aussen bestimmte, sich mit der Zeit einschleichende negative Selbstbild kann sich in der menschlichen Psyche niederschlagen und zu vielen negativen Konsequenzen führen.

Um aus dem Tief der Depression wieder herauszukommen gibt es nur eines, nämlich seine ganz eigene verschüttete Persönlichkeit auszugraben, sich selbst entdecken und akzeptieren und dann vor allem Lernen mit seinen ganz spezifischen Eigenschaften möglichst geschickt umzugehen.

Kosten: Fr. 15.– Mitglieder / Fr. 20.– Nichtmitglieder

Wir freuen uns auf Ihre baldige Voranmeldung an: info@adhs20plus.ch
Platzzahl ist leider beschränkt

Referatsabend mit Dr. med. Ursula Davatz in Interaktion mit dem Publikum