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Dr.med. Ursula Davatz, Dr.med. Werner Saameli
11.4.2025
30-jähriges Jubiläum des Zentrums für Psychiatrie und
Psychotherapie ambulant (ZPPA)
Audio
[00:00:00.420] – Dr.med. Werner Saameli
Meine herzliche Gratulation zum Erreichten und Glückwünsche für die Zukunft, die sie
ins Auge fassen.
[00:00:14.130] – Dr.med. Werner Saameli
Aarau und Thun kämpfen um den Ausstieg, da mische ich mich nicht ein.
[00:00:14.410] – Dr.med. Werner Saameli
Ich bin der Überzeugung, dass es keine Zukunft ohne Herkunft gibt.
[00:00:27.190] – Dr.med. Werner Saameli
Ich bedanke ich mich ausdrücklich für die Gelegenheit, diesen Beitrag leisten zu dürfen,
der durchaus persönlich gefärbt ist.
[00:00:37.030] – Dr.med. Werner Saameli
Als mich Prof. Dr. med. F. Gnirss, der damalige Chefarzt der Klinik Königsfelden, der
damals selbstverständlich auch Direktor der ganzen Institution war, 1975, während
meiner Oberarztzeit an der Psychiatrische Universitätsklinik Zürich zur Übernahme des
Sozialpsychiatrischen Dienstes SPD berief, war der geplante Aufbau desselben bereits
1971 in der Spitalkonzeption für den Kanton Aargau enthalten, die der freisinnige
Gesundheitsdirektor Bruno Hunziker verantwortete.
[00:01:12.340] – Dr.med. Werner Saameli
Dass ich den politischen Standort erwähne, hat damit zu tun, dass die Psychiatrie im
Nachgang der 68er-Bewegung und der demokratischen Psychiatriereform von Franco
Basaglia mit der Aufhebung der psychiatrischen Kliniken in Italien und der
Instrumentalisierung der Patienten insgesamt echt, richtig, politisiert war.
[00:01:38.460] – Dr.med. Werner Saameli
Deshalb wurde der Begriff „sozial" auch im Sinne von "sozialistisch" missverstanden.
[00:01:46.660] – Dr.med. Werner Saameli
Nach der ebenfalls neuen Ambulanz-KF, 1973, war der SPD 74 zuerst mit einem
Wohnheim, später Nachtklinik genannt und geschützten Werkstätten mit dem Ziel
eröffnet worden, die damals 800 Betten zählende Klinik von Langzeitpatienten mit
chronischer Psychose zu entlassen.
[00:02:12.360] – Dr.med. Werner Saameli
Es ging darum, in dieser Übergangsinstitution eine verantwortbare Entlassung und dank
konsequenter ambulanter Nachbetreuung, unter anderem mit DEPO-Neuroleptika, eine
funktionierende Rückfallprofilaxe zu erreichen.
[00:02:30.780] – Dr.med. Werner Saameli
Als ich am 1. Juni 1976 die Stelle antrat, bestand der Dienst aus je einer Pflegefachfrau
und einem Pflegefachmann Psychiatrie, drei Werkstattleitern, einer Sekretärin, einer
Sozialarbeiterin, zwei Assistenzen der ärztlichen Leitung und deren Stellvertretung.
[00:02:50.760] – Dr.med. Werner Saameli
Was bis zur Eröffnung einer Drogenberatungsstelle "Kontakt" in Brugg und einer
Tagesklinik auch so blieb.
[00:03:01.310] – Dr.med. Werner Saameli
Nicht von ungefähr war ich damals von Zürich aus mit der Drogenwelle, die Limmat
abwärts in den Aargau, geschwemmt worden.
[00:03:14.040] – Dr.med. Werner Saameli
Das war die hohe Zeit der Drogenproblematik.
[00:03:16.570] – Dr.med. Werner Saameli
Der SPD hatte nämlich auch explizit die Aufgabe, ein Suchtambulatorium zu führen.
[00:03:23.830] – Dr.med. Werner Saameli
In diesem hatten wir bereits 1976 den Mut, in Zusammenarbeit mit dem Kantonshaus
und in Anlehnung an Prof. Dr. Dr. Ambros Uchtenhagen vom SPD Zürich bei
Heroinabhängigen, die bereits mehrere gescheiterte Entziehungskuren hinter sich
hatten, Substitutionsbehandlungen mit Methadon durchzuführen.
[00:03:46.460] – Dr.med. Werner Saameli
Diese waren damals bei Basler Suchtfachleuten, die sehr berühmt waren, absolut noch
verpönt und in Bern noch gar nicht etabliert.
[00:03:57.850] – Dr.med. Werner Saameli
Die Zusammenarbeit mit Institutionen des Jugendstrafvorzuges, wie Aaburg und Birr,
sowie der Arbeitskolonie Murimoos, wurden von diesen als sehr hilfreich erlebt, da man
das Motto „Arbeit kann krank machen, keine aber noch Kränker gut ankommen ist."
[00:04:21.870] – Dr.med. Werner Saameli
Mit einer anspruchsvollen halbtägigen kaderärztlichen Präsenz in der
psychosomatischen Abteilung, wirkten wir auch in der Klinik Barmerwaid.
[00:04:33.780] – Dr.med. Werner Saameli
Besonders erwähnenswert ist die 1980 eröffnete Tagesklinik im alten Spital in
Königsfelden, die meines Wissens damals in der Schweiz die erste an einer
nichtuniversitären psychiatrischen Institution war.
[00:04:51.960] – Dr.med. Werner Saameli
Unsere Arbeitsmethoden in den Übergangseinrichtungen orientierten sich am durch
Professor Edgar Heim der Klinik Schlössli in Zürcher-Oberland erfolgreich angewandten
milieu-therapeutischen, Modellwerk-therapeutischen Gemeinschaft, deren Gründer,
Maxwell Jones, beheerte uns sogar zweimal mit seiner Präsenz und Live-Supervision.
[00:05:16.570] – Dr.med. Werner Saameli
Ambulant führten wir mit dem Schweizer Pionier Professor Kaufmann aus Lausanne
unter Verbindung mit dem Institut für Ehe und Familie in Zürich die systemisch
orientierte Therapie ein.
[00:05:30.310] – Dr.med. Werner Saameli
Wenn ich das so aufzähle, wird mir selber beinahe schwindlig vor so viel Dynamik.
[00:05:37.910] – Dr.med. Werner Saameli
Kein Wunder, dass in den anderen Departementen der Klinik Missgunst vor so viel
Gestaltungsfreiheit aufkam.
[00:05:46.590] – Dr.med. Werner Saameli
Im Wesentlichen war der SPD jedoch eine Übergangseinrichtung.
[00:05:53.340] – Dr.med. Werner Saameli
Aus der Schnittstelle stationär / ambulant wurde eine Nahtstelle.
[00:05:59.740] – Dr.med. Werner Saameli
Die netzwerkartige Unterstützung von professionellen Helfern in primär nicht-
psychiatrischen Institutionen, trug zur Früherfassung von psychopathologischen
Entwicklungen und zur Verhinderung von vollstationären psychiatrischen
Hospitalisationen bei.
[00:06:19.990] – Dr.med. Werner Saameli
Eine katamnestische Studie meines damaligen Oberarztes Alfred Ruhoff, wies Ende der
70er Jahre folgenden Effekt der damals insgesamt sechs Jahre bestehende Nachtklinik,
nach, der im Jahresbericht 1979 publiziert wurde.
[00:06:37.900] – Dr.med. Werner Saameli
Ich zitiere: die in dieser Periode ausgetretenen 85 im Mittel 50 Jahre alten Patienten,
waren im Durchschnitt vor ihrem Austritt 14 Jahre, 14 Jahre in der Klinik hospitalisiert
gewesen.
[00:06:56.800] – Dr.med. Werner Saameli
Von diesen waren zum Zeitpunkt der Nachuntersorgung, 72 außerhalb der Klinik,
mehrheitlich selbstständig wohnhaft und in der Mehrzahl ambulant vom SPD im Sinne
einer Rückfallprophylaxe betreut.
[00:07:14.030] – Dr.med. Werner Saameli
Drei Fünftel dieser früher sogenannt unveränderbaren Langzeitpatienten bedurften seit
ihrem Austritt aus der Nachtklinik bis zum Zeitpunkt der katamnestischen Untersuchung
nie mehr einer Rehospitalisation.
[00:07:33.090] – Dr.med. Werner Saameli
Fünfzig gingen einer entschädigten Arbeit nach, 46 empfanden die Lebensqualität
außerhalb der Klinik besser und nur fünf als schlechter.
[00:07:47.660] – Dr.med. Werner Saameli
Es war damals nicht selbstverständlich, dass der Austritt seitens der Klinik gewünscht
war.
[00:07:54.230] – Dr.med. Werner Saameli
So erinnere ich mich an einen stabilisierten Mann im besten Alter, den man von der
Klinik aus nicht in die Übergangseinrichtung gehen ließ, weil er in der Klinikwäscherei
weit und breit der beste Hemdenbügler war.
[00:08:12.910] – Dr.med. Werner Saameli
Selbstkritisch gehört in diesem Zusammenhang aber doch die Frage, ob wir im Furor-
Rehabilitativus nicht manchmal zu forsch vorgegangen sind.
[00:08:26.450] – Dr.med. Werner Saameli
Wenn wir die Entlassung aus dem stationären Bereich auch Menschen forcierten, die in
Königsfeldern ihre neue Heimat und ihr zu Hause gefunden hatten.
[00:08:38.680] – Dr.med. Werner Saameli
Gerade in solchen Fällen wäre es aber wichtig gewesen, dass sie wenigstens in ihre
frühere Herkunftswohngegend hätten austreten und dort noch betreut werden können
und nicht nur im Umfeld Windisch/Brugg.
[00:08:55.210] – Dr.med. Werner Saameli
Dies führt zum Thema Dezentralisation von ambulanten Einrichtungen.
[00:09:01.120] – Dr.med. Werner Saameli
Mit dieser Forderung tat man sich 1981 noch schwer, ob schon damals die Kinder-und
Jugendpsychiatrische Dienst, KJPD, schon von Aarau aus wirkt.
[00:09:12.900] – Dr.med. Werner Saameli
Im Badener Tagblatt vom 25. Juli 1981 wird durch den Kolumnisten Rübliländer, die als
erschreckend bezeichnete Ankündigung erwähnt, dass vom 1. August 1981 an, der
KJPD mit einem Ambulatorium in Wohlen auch bei Freiämterkindern schwerwiegende
psychopathologische Störung, feststellen und zu Behandeln versuchen wolle, ob denn
ein Kantons umfassendes Kinder-und Jugendpsychiatrie-Netz mit deren finanziellen
Folgen überhaupt Sinn mache oder sein müsse?
[00:10:04.960] – Dr.med. Werner Saameli
Ich zitiere: hier sei jedoch mit – das schreibt der Ruebliländer – aller Deutlichkeit gegen
die Tendenz protestiert, dass Psychiater, die vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen,
eine immer größer werdende Schar von Kindern und Jugendlichen zu Menschen mit
schwerwiegenden psychiatrischen Störungen stempeln. Es kann nicht Aufgabe eines
psychiatrischen Dienstes sein, aus Mücken Elefanten zu machen. Auch wenn es die
Psychiater nicht gerne hören. Unsere Kinder sind weit normaler, als dies Psychiater
haben wollen. Der Verdacht, dass der KJPD zum Selbstzweck besteht, hat sich seit
dem siebenjährigen Bestehen bestätigt.
[00:11:04.370] – Dr.med. Werner Saameli
Trotz diesem öffentlich bekundeten Vorbehalten gegen die Dezentralisierung von
ambulanten psychiatrischen Institutionen, lag der Wunsch nach einer solchen auch aus
der Sicht des SPD auf der Hand.
[00:11:19.110] – Dr.med. Werner Saameli
Die von uns erbrachten konziliarischen Dienstleistungen waren von Murimoos bis
Aarburg über den ganzen Kanton verstreut. Eine Teilnahme am Tagesklinik Programm
KF für eine Patientin, zum Beispiel aus Zofingen, war illusorisch.
[00:11:37.380] – Dr.med. Werner Saameli
Dank der Initiative von Herrn Siemers, eines Sozialarbeiters der Gemeinde Suhr, der
früher am Aufbau des SPD in Zürich beteiligt gewesen war, konnten wir mit
Unterstützung der Sozialarbeiterinnen des Ambulatoriums KF in einem Unternehmen
des ersten Arbeitsmarktes, nämlich der Firma Möbel Pfister, ein damals revolutionäres
berufliches Integrationsprogramm in der freien Wirtschaft lancieren.
[00:12:09.790] – Dr.med. Werner Saameli
Wir konnten nämlich Langzeitpatienten aus KF in damals beschützend genannte
Nischenarbeitsplätze der freien Wirtschaft eingliedern.
[00:12:21.070] – Dr.med. Werner Saameli
Die gute Beziehung zur Unternehmensführung belegte, dass berufliche Rehabilitation
nicht nur in von KF betriebenen Werkstätten erfolgen kann.
[00:12:32.940] – Dr.med. Werner Saameli
Was Jahrzehnte später von der angelsächsischen Welt her in der Schweiz unter dem
Namen Supported Employment als Neuigkeit und von der IV gelobt, Mode wurde,
bestand also im Kanton Aargau schon zu Beginn der 1980er-Jahren.
[00:12:52.270] – Dr.med. Werner Saameli
Eine wissenschaftliche Publikation darüber wäre mir aber von der Direktion untersagt
worden, da man die biologisch orientierte Schlafforschungsabteilung von KF nicht
konkurrenzieren dürfen.
[00:13:08.110] – Dr.med. Werner Saameli
Bei aller persönlichen Wertschätzung mir als Person gegenüber hatte der
Forschungsleiter keinen Zugang zum Einbezug des Umfeldes für das Verständnis und
die Behandlung psychischen Krankseins, wie man die Sozialpsychiatrie auf einen
Nenner bringen kann.
[00:13:27.980] – Dr.med. Werner Saameli
Der Einbezug des familiären und beruflichen Umfeldes macht deutlich, dass es sinnvoll
ist, die Behandlung psychisch Kranker möglichst nahe zu ihrer Gemeinde
durchzuführen, wo sie wohnen und arbeiten, insbesondere wenn interprofessionell
Zusammenarbeit im therapeutischen System von Pflege, Sozialarbeit, Psychologie und
Medizin ambulant oder halbstationär vor Ort wirken und eine Hospitalisation in der
zentralen Klinik verhindern oder zumindest verkürzen soll.
[00:14:01.140] – Dr.med. Werner Saameli
Anfangs der 1980er-Jahre war, und das ist jetzt spannend, eine Aufnahme …
[00:14:08.060] – Dr.med. Frank Marohn
Die Hüte der Zeit, das ist sehr spannend.
[00:14:16.310] – Dr.med. Werner Saameli
Ja, ich habe meinen Text vorausgeschickt und ich halte durch!
[00:14:20.240] – Dr.med. Ursula Davatz
Rede weiter.
[00:14:21.980] – Dr.med. Roman Vogt
Wir sind jetzt in der zweiten Verlängerung.
[00:14:30.300] – Dr.med. Werner Saameli
Ja, es gibt noch Wiederholungen.
[00:14:35.170] – Dr.med. Werner Saameli
Ja, es war nämlich eine Aufnahmeklinik für rund 70 Millionen Franken geplant in den
80er Jahren auf dem Areal von Königsfelden, ob schon doch die Bettenzahl und
Aufnahmedauer rückläufig waren und die Zahl der stationären Patienten mit knapp über
2000 pro Jahr nicht höher lag als die Zahl der ambulanten Patienten.
[00:15:06.110] – Dr.med. Werner Saameli
In diesem Zusammenhang war für den Sprechenden nicht nachvollziehbar, dass in
einem neuen Organisationsdekret für die Klinikleitung neben dem Verwaltungs- und
Pflegeleiter, wohl der Ärztliche Direktor als Vorsitzender und sein stationär orientierter
Stellvertreter der Gesamtleitung angehörten, aber weder der Leiter der Ambulanz noch
des SPD in das neue Führungsprämium aufgenommen wurden.
[00:15:36.270] – Dr.med. Werner Saameli
Aus meiner Sicht als Leiter des SPD lag es näher, die institutionellen Dienstleistungen
im Sinne von Ambulanz und Übergangseinrichtungen zu dezentralisieren, anstatt viel
Geld zu Gunsten, eines zentralen Neubaus für stationäre Behandlungen auszugeben.
[00:15:55.490] – Dr.med. Werner Saameli
Die Thematik wurde auch in den Medien offen als Politikum diskutiert.
[00:16:01.890] – Dr.med. Werner Saameli
Die damalige Kantonsärztin wusste nicht, wovon wir sprachen, da sie allen Ernstes
glaubte, dass doch die Klinik mit dem Pavillon System schon genügend dezentralisiert
sei.
[00:16:14.860] – Dr.med. Werner Saameli
Der damalige Regierungsrat, der für das Gesundheitswesen zuständig war, vertrat aus
politischen Überlegungen, dass der mit seinen vier Regionen auseinanderdriftende
Kanton unbedingt auf das allerseits anerkannte historische Zentrum von Königsfelden
mit Klosterkirche und Vindonissa angewiesen sei.
[00:16:43.460] – Dr.med. Werner Saameli
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsfelden
[00:16:44.180] – Dr.med. Werner Saameli
Der Ort, wo traditionell schon immer Kranke gepflegt worden seien, halte den Kanton
zusammen.
[00:16:52.400] – Dr.med. Werner Saameli
Der lange Weg zur ambulanten Behandlung in Königsfelden sei den psychisch Kranken
als ihren Beitrag zur Kohäsion des Kantons zuzumuten.
[00:17:07.190] – Dr.med. Werner Saameli
Nota bene, bei damals nur fünf praktizierenden Psychiatern im ganzen Kanton.
[00:17:15.760] – Dr.med. Werner Saameli
Ich komme langsam zum Schluss.
[00:17:17.470] – Dr.med. Werner Saameli
Die divergierenden Vorstellungen über die Zukunft der Psychiatrie im Aargau führten
dazu, dass ich aareaufwärts eine Chefarztstelle annahm, mit deren Perspektiven ich
mich identifiziere identifizieren konnte.
[00:17:32.830] – Dr.med. Werner Saameli
Lassen sie mich zum Abschluss an mein häufig zitiertes Diktum erinnern, dass mir der
damalige Assistenzarzt und spätere Direktor der Klinik und Chef des internen
Psychiatrischen Dienstes, IPD, dem Mario Etzensberger, zum Abschied auf ein Torso
mit den Unterschriften aller Teammitglieder geschenkt hat.
[00:18:05.640] – Dr.med. Werner Saameli
Bei allem reden, handeln und planen, führen über psychisch Kranke, das geht nicht auf
den Buckel des Patienten.
[00:18:19.640] – Dr.med. Frank Marohn
Das war jetzt ein sehr schöner Einblick Blick und Überblick in eine definitiv andere Zeit,
die aber dann doch den Boden geboten hat und bestellt hat für das, was danach kam.
[00:18:40.670] – Prof. Dr.med. Marc Walter
Auffallend, finde ich, und spannend, dass von Psychologen noch gar nicht die Rede war
und auch spannend, dass gewisse Märkte wahrscheinlich erst erschlossen werden
mussten und dass die Politik natürlich eine ganz wichtige Rolle spielt für das, was sie
ermöglicht oder auch nicht.
[00:18:56.210] – Dr.med. Frank Marohn
Vielleicht noch eine Bemerkung: sie haben jetzt gesagt, Klinikneubau 70 Millionen.
[00:19:01.130] – Dr.med. Frank Marohn
Ich glaube, als er dann einige Jahrzehnte später kam, wurde er ein bisschen teurer.
[00:19:07.680] – Dr.med. Frank Marohn
Jetzt vielleicht doch gerne. Wir sind gespannt, wie es weitergeht in der lebendigen
Geschichte der Entwicklung der letzten Jahre, gebe ich weiter an Dr.med. Ursula
Davatz.
[00:19:16.440] – Dr.med. Ursula Davatz
Aus Sympathie für Werner Saameli, rede ich auch Hochdeutsch.
[00:19:22.680] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich kam 1980 aus Amerika.
[00:19:27.510] – Dr.med. Ursula Davatz
Am 1. April habe ich begonnen in Königsfelden im SPD zu arbeiten.
[00:19:34.250] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich hatte die Stelle mir schon zwei Jahre vorher reserviert, aber ich habe noch eine
Ausbildung in Familientherapie gemacht und Werner Saameli hat den alten Oberarzt Dr.
Ruhoff, dann immer noch behalten, bis ich reinkommen konnte.
[00:19:51.110] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe immer gesagt, ich bin ein April-Scherz.
[00:19:54.600] – Dr.med. Ursula Davatz
In Amerika habe ich Familientherapie gelernt, Systemtherapie Therapie bei einem der
berühmten Begründer der Therapie, Murray Bowen, und er war Schizophreniespezialist.
[00:20:07.820] – Dr.med. Ursula Davatz
In Amerika habe ich nur vier Familien gehabt mit Schizophrenie.
[00:20:13.500] – Dr.med. Ursula Davatz
Als ich dann nach Königsfelgen kam, in den SPD, hatte ich viele
Schizophreniepatienten und Familien.
[00:20:20.540] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich konnte also weiter meine Kunst üben.
[00:20:24.920] – Dr.med. Ursula Davatz
Die Systemtherapie war damals en vogue.
[00:20:28.900] – Dr.med. Ursula Davatz
Professor Willy in Zürich war ein Exponent davon.
[00:20:33.480] – Dr.med. Ursula Davatz
Und ich glaube, Werner Saameli hat auch noch eine Ausbildung damals gemacht.
[00:20:38.300] – Dr.med. Ursula Davatz
Ja, leider ist sie jetzt nicht mehr en vogue.
[00:20:43.260] – Dr.med. Ursula Davatz
In Deutschland ist die Psychiatrie-Enquête hochgelaufen.
[00:20:48.550] – Dr.med. Ursula Davatz
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychiatrie-Enqu%C3%AAte
[00:20:49.050] – Dr.med. Ursula Davatz
Die war mehr politisch orientiert.
[00:20:51.400] – Dr.med. Ursula Davatz
Der Slogan war, und das wurde schon mehrmals heute gesagt: ambulant vor stationär.
[00:20:57.770] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir haben dann eine ganz einfache die Kostenberechnung gemacht.
[00:21:01.470] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe nur zehn Patienten genommen.
[00:21:05.400] – Dr.med. Ursula Davatz
Wenn sie ambulant waren, kosteten sie CHF 50'000, stationär CHF 200'000.
[00:21:10.010] – Dr.med. Ursula Davatz
Es wurde immer gesagt, es ist gar nicht so sicher, dass die ambulante Psychiatrie
billiger ist als die stationäre, denn man muss dann nach Hause gehen und viel Aufwand
und so weiter.
[00:21:30.960] – Dr.med. Ursula Davatz
Das Gleiche wurde gesagt von den Familientherapien.
[00:21:35.200] – Dr.med. Ursula Davatz
Eine Familientherapie ist zwar interessant, aber sie ist zu aufwendig.
[00:21:41.860] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich sage: nein, es ist genau das Umgekehrte. Ich bin natürlich passionierte
Familientherapeutin.
[00:21:48.120] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe eine Oberarztstelle bekommen und als Werner Saameli wegging, war die
SPD-leitende Arztstelle ein Jahr vakant, verwaist und dann habe ich die Stelle
bekommen als leitende Ärztin.
[00:22:08.320] – Dr.med. Frank Marohn
Welche Berufsgruppen waren denn damals dort involviert?
[00:22:10.970] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir waren nur Psychiater und Psychiatriepfleger und Schwestern.
[00:22:13.930] – Dr.med. Ursula Davatz
Die Psychiater sind eine aussterbende Spezies in der Schweiz.
[00:22:25.680] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir haben Mühe, Psychiater zu finden.
[00:22:28.850] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich freue mich darüber, dass Psychologinnen und Psychologen nachkommen und viel
von der Arbeit übernehmen.
[00:22:39.140] – Dr.med. Ursula Davatz
Damals wollten die ein grosses Gebäude bauen.
[00:22:45.670] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe den Architekten sogar gekannt oder kennengelernt, der das Projekt gemacht
hat für 80 Millionen oder so was.
[00:22:56.440] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe dort – das darf ich jetzt sagen – so politisch intrigiert.
[00:23:02.490] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe mit dem damaligen Juristenfreund vom Gesundheitshaltsdirektor des Kantons,
geredet und wir haben gesagt, das ist rückläufig, es braucht keine Klinik für 800
Menschen, ein Männertrakt und ein Frauentrakt.
[00:23:27.330] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe dieses Projekt hintertrieben, kann ich jetzt sagen.
[00:23:31.060] – Dr.med. Frank Marohn
Wenn ich mich richtig erinnere, war ja zu ihrer Zeit auf der einen Seite das
Klinikambulatorium, auf der anderen Seite der Sozialpsychiatrische Dienst.
[00:23:38.510] – Dr.med. Frank Marohn
Was waren denn die Unterschiede? Beziehungsweise, können Sie was dazu sagen?
[00:23:42.470] – Dr.med. Ursula Davatz
Kann ich gerne sagen.
[00:23:44.210] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir haben schon 20 Jahre Jubiläum gefeiert und da haben wir das AMBI dargestellt als:
die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen.
[00:23:59.490] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich war das Aschenputtel, das die Schlechten ins Kröpfchen getan hat.
[00:24:03.230] – Dr.med. Ursula Davatz
Das AMBI hatte die vornehmeren Patienten, die leichter zu behandeln waren.
[00:24:12.930] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir hatten die Schizophrenen, die Langzeitpatienten, die Drogensüchtigen. Das einzige
Methadon-Programm war bei Franz Blum. Er ist auch hier. Wir mussten Methadon
abgeben. Das einzige Methadon-Programm.
[00:24:29.900] – Dr.med. Frank Marohn
Es wird dann klar, wie weit eigentlich die Spezialisierung, die Regionalisierung und die
Professionalisierung fortgeschritten sind und wo das eigentlich so die Anfänge, wie sie
das jetzt schildern, wo alles noch viel mehr vermischt und näher zusammen war.
Mittlerweile hat das ja eine immense Differenzierung gegeben. Was man ja sagen
muss, eine Strukturqualität, die eindürklich ist.
[00:24:53.050] – Dr.med. Frank Marohn
Es wurde vorhin geredet von den ambulanten, also den umherreisenden Psychopathen.
Roman, du weißt noch einer meiner Sprüche ganz am Anfang war.
[00:25:01.410] – Dr.med. Roman Vogt
Ja, bringst du ihn. Du bringst den Spruch. Ja, bitte.
[00:25:06.700] – Dr.med. Frank Marohn
Fahren sie mich irgendwo hin, wir werden überall gebraucht.
[00:25:10.040] – Dr.med. Frank Marohn
Ich denke, das ist so der Teil, wo wir uns, wo wir ausgeschwärmt sind und wirklich uns
angefangen haben zu vernetzen, zu öffnen und auch für unser Fachgebiet Reklame zu
machen.
[00:25:22.220] – Dr.med. Roman Vogt
Ursula, ich war zu dieser Zeit, als du leitende Ärztin des SPD warst und Dr.med.
Schamsi H. Sobhani, Chef des Ambulatoriums, war ich als Hausarzt drei Kilometer von
euch entfernt und ich wusste nicht, wen ich wohin schicken soll, ob zum SPD oder zum
AMBI.
[00:25:44.270] – Dr.med. Roman Vogt
Ich wusste es nicht.
[00:25:46.350] – Dr.med. Roman Vogt
Ich bekam erst Einblick, als ich dann selbst auf dem Areal Königsfelden tätig war.
[00:25:52.660] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe noch einen Brief von dir bekommen auf, wie Recyclingpapier.
[00:26:02.450] – Dr.med. Roman Vogt
Natürlich! Schön grau.
[00:26:10.660] – Dr.med. Ursula Davatz
Aber farbig war die Zukunft.
[00:26:14.590] – Bemerkung 1
Frau Dr.med. Ursula Davatz, können sie noch ein bisschen etwas sagen über die
Entwicklung vom EPD, wie dann die verschiedenen Standorte gekommen sind und wie
sich das so ein bisschen zusammengebaut hat?
[00:26:26.900] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe dann seine Stelle übernommen, ein Jahr später. Ich musste mich reindrängen.
[00:26:36.490] – Dr.med. Ursula Davatz
Der Regierungsrat wollte zuerst jemand anderes nehmen, aber der hat dann abgesagt
und als Ersatz für den wurde ich dann gewählt.
[00:26:46.190] – Dr.med. Ursula Davatz
Da haben wir natürlich die Sozialpsychiatrie vorangetrieben.
[00:26:49.550] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich hatte zwei Oberärzte, Dr. Sacks und Dr. Kurt Bachmann.
[00:26:55.260] – Dr.med. Ursula Davatz
Mit denen haben wir zusammen Vorträge gehalten im ganzen in Kanton.
[00:27:01.100] – Dr.med. Ursula Davatz
Das Thema war: Psychiatrie im Alltag.
[00:27:05.210] – Dr.med. Ursula Davatz
Etwas ganz Banales.
[00:27:07.070] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir haben alle möglichen Vereine angefragt, ob wir unseren Vortrag halten dürfen.
[00:27:11.990] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir haben es gratis gemacht.
[00:27:13.550] – Dr.med. Ursula Davatz
Wir haben Reklame gemacht für die ambulante Psychiatrie.
[00:27:20.230] – Dr.med. Ursula Davatz
Dann wurde der SPD abgetrennt von der Klinik, aber als ich dann wegging, wurde er
wieder zusammengeschlossen.
[00:27:33.940] – Dr.med. Ursula Davatz
Es hat immer so Bewegungen gegeben.
[00:27:36.350] – Dr.med. Frank Marohn
Das war ja genau der Mann, der heute nicht dabei ist, der Urs Fromm, zu dessen Zeiten
wir dann begonnen haben, Roman Vogt und ich.
[00:27:50.540] – Dr.med. Ursula Davatz
Darf ich noch schnell meinen Abschluss machen?
[00:27:52.890] – Dr.med. Ursula Davatz
Das heißt ja, Blick in die Zukunft.
[00:27:56.950] – Dr.med. Ursula Davatz
Jetzt kommt etwas Kritisches.
[00:27:59.360] – Dr.med. Ursula Davatz
Die Psychiatrie ist aus meiner Sicht zu sehr verortet im medizinischen Modell.
[00:28:07.180] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich war am Dingleton Hospital in Schottland, das von Maxwell Jones gegründet wurde.
[00:28:12.717] – Dr.med. Ursula Davatz
https://www.nhsborders.scot.nhs.uk/patients-and-visitors/latest-news/2022/july/27/celebration-to-mark-150-years-of-dingleton-hospital/
[00:28:12.870] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich habe ihn auch zweimal organisiert, dass er zu uns zu Besuch kam.
[00:28:17.850] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich denke, wir sollten viel systemischer werden und das System mit einbeziehen, also
das Umfeld.
[00:28:30.090] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich war damals in den 1980er Jahren in der Lehrplanrevision Kanton vom Aargau,
Abteilung Gesundheitserziehung.
[00:28:42.580] – Dr.med. Ursula Davatz
Da haben wir lang diskutiert: was sagen wir da? Schlussendlich kamen wir auf den
Spruch: Leben und leben lassen.
[00:28:52.640] – Dr.med. Ursula Davatz
Ich sage jetzt nicht nur: Leben und leben lassen..
[00:28:56.370] – Dr.med. Ursula Davatz
Leben und leben lassen und Leben unterstützen.
[00:29:00.270] – Dr.med. Ursula Davatz
Wenn ich jetzt in die Zukunft schaue, ich habe viele Kinder, die aus der Schule
kommen, das Schulsystem ist aus meiner Sicht im Argen.
[00:29:09.240] – Dr.med. Ursula Davatz
Die Lehrer sind nicht genügend unterstützt.
[00:29:11.810] – Dr.med. Ursula Davatz
Wenn ich in die Zukunft schauen will, dann denke ich, die Psychiatrie beginnt in der
Schule und nicht erst in der Jugendpsychiatrie.
[00:29:18.120] – Dr.med. Frank Marohn
Indem man Bedingungen vielleicht hilft, mit zu gestalten und bessere Entwickungen zu
ermöglichen.
[00:29:22.740] – Dr.med. Frank Marohn
Ich denke, die Psychiatrie ist immerhin Teil der Medizin und vielleicht zwischen
zwischen der Psychologie und der Medizin angezeigt.
[00:29:32.720] – Dr.med. Frank Marohn
Ich denke, der systemische Zugang ist wichtig und ist natürlich einer, aber der
tiefenpsychologische oder die integrierte Versorgung, so wie wir das heute machen, hat
das eigentlich ein bisschen abgelöst oder ergänzt.
[00:29:56.440] – Dr. med. Katrin Hanno
Wie haben sich die Standorte entwickelt? Die Standorte sind doch sehr wichtig.
[00:30:10.580] – Dr.med. Roman Vogt
1995 bis 2005.
[00:30:10.970] – Dr.med. Roman Vogt
1995 war Dr.med. Urs Fromm aus Thun Chefarzt vom EPD.
[00:30:44.140] – Dr.med. Roman Vogt
Dr.med. Schamsi H. Sobhani hat Aarau übernommen, du Baden.
[00:30:46.720] – Dr.med. Roman Vogt
Zuerst ist man nach Aarau auspilgert in das Haus, das dann später Tagesklinik war.
[00:30:52.890] – Dr.med. Roman Vogt
Patrick Jeger hallo.
[00:30:53.770] – Dr.med. Roman Vogt
Du bist nach Baden an die Hasselstraße 1996 im Frühling.
[00:31:03.690] – Dr.med. Roman Vogt
Dr.med. Urs Fromm hatte sein Büro in Königsfelden.
[00:31:12.850] – Dr.med. Roman Vogt
Auf der Achse Baden, Aarau, Königsfelden hat sich fast alles abgespielt.
[00:31:14.190] – Dr.med. Roman Vogt
Manfred Ries in Wohlen ab 1. April 1996 und ich neu im EPD im Frick ab 1. April 1996.
[00:31:23.910] – Dr.med. Roman Vogt
Wir haben es relativ frei und gut gehabt.
[00:31:27.060] – Dr.med. Roman Vogt
Wir konnten dort Aufbauarbeit leisten.
[00:31:30.220] – Dr.med. Roman Vogt
Unsere Teams haben bestanden aus einer Sekretärin, zwei Frauen mit einem Job
Sharing, eine Assistenzärztin, ein Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und ein
Psychiatriepfleger.
[00:31:46.570] – Dr.med. Roman Vogt
Wenn wir die Fälle verteilt haben, hat es nie Streit gegeben. Es war immer klar, was zu
wem kommt.
[00:31:46.790] – Dr.med. Roman Vogt
Wenn so ein Team gut läuft, läuft es super.
[00:31:50.180] – Dr.med. Roman Vogt
Die Kräfte haben sich auf der Achse Baden, Aarau, Königsfelden ein bisschen
abgerieben.
[00:32:06.050] – Dr.med. Roman Vogt
Manfred und ich konnten relativ frei im Friktal und im Freiamt arbeiten.
[00:32:12.660] – Dr.med. Roman Vogt
Dr.med. Schamsi H. Sobhani hat sich als erstes zurückgezogen. Du hast dich nachher
zurückgezogen.
[00:32:18.240] – Dr.med. Roman Vogt
Dann bin ich Stellvertreter geworden vom Urs Fromm und habe Baden geleitet. Das
ging so bis 2004. Dann kommt die nächste Periode.
[00:32:32.180] – Dr.med. Frank Marohn
Wichtig vielleicht auch, wir sehen ja nicht alle Fäden, die zusammenlaufen.
[00:32:38.640] – Dr.med. Frank Marohn
Ich denke, wir haben noch angefangen, den Konziliadienst zu machen, was dann erst
viel später an den anderen Bereich übergeben wurde.
[00:32:51.070] – Dr.med. Frank Marohn
Zu dem Zeitpunkt waren kaum noch Psychologen im Dienst.
[00:32:55.790] – Dr.med. Roman Vogt
Wir sind im Friktal wirklich warm begrüßt worden, willkommen geheißen worden.
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