AD(H)S ist ein Genotyp mit spezifischen Persönlichkeitszügen, der in der Interaktion mit dem sozialen Umfeld zu psychischen Krankheiten führen kann. 80% der Menschen mit AD(H)S erhalten im Erwachsenenalter eine psychiatrische Diagnose. Lediglich 20% entwickeln keine psychische Krankheit.
Der Artikel im Leading Opinions, Neurologie & Psychiatrie.
Transkript
PSYCHIATRIE REFERAT
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Vom Genotyp zum Phänotyp
AD(H)S ist ein Genotyp mit spezifischen Persönlichkeitszügen, der in der In-
teraktion mit dem sozialen Umfeld zu psychischen Krankheiten führen kann.
80% der Menschen mit AD(H)S erhalten im Erwachsenenalter eine psychia-
trische Diagnose. Lediglich 20% entwickeln keine psychische Krankheit. U. Davatz-Stoll, Baden
Seit der Entdeckung des menschlichen Über Zwillings- und Adoptionsstudien Folgekrankheiten, die sich aus dem Ge-
Genoms wird sehr viel Hoffnung in die konnte man einen solchen genetischen notyp des AD(H)S über eine spezifische
Genanalyse gesetzt, so auch in der Psy- Nachweis erbringen. Doch selbst ein- Interaktion mit dem Umfeld zu den
chiatrie. Man spricht von personalisier- eiige Zwillinge wiesen nur eine 50%ige Phänotypen der vier verschiedenen psy-
ter Medizin, wenn man den „geneti- Konkordanz auf in Bezug auf die Er- chiatrischen Krankheitsbilder entwi-
schen Fingerabdruck“ eines Menschen krankung an Schizophrenie. Es müs- ckeln? Das AD(H)S wäre folglich nicht
erfasst und dann versucht, die medika- sen somit zusätzliche Umfeldfaktoren als eine Diagnose, sondern vielmehr
mentöse Behandlung an den bestimmten eine Rolle spielen für die Krankheitsent- als ein genetisch vererbter Persönlich-
Gensatz anzupassen. Ein solches Vor- wicklung. Manchmal überwiegen die keitstyp anzusehen, wobei das ADHS
gehen wird in der Krebsforschung an- Umfeldfaktoren sogar die genetische mit Hyperkinese den extravertierten
gewandt, die Psychiatrie möchte hier Veranlagung, wie Tienari 1985 mit sei- Persönlichkeitstyp und das ADS ohne
nicht nachstehen. Die grosse Erwartung nen Adoptivstudien aufgezeigt hat. Kin- Hyperkinese den introvertierten Per-
scheint in einer persönlichkeitsspezifi- der von schizophreniekranken Müttern sönlichkeitstyp darstellen würde. 20%
schen psychopharmakologischen Be- entwickelten eine Schizophrenie nur, der Personen mit AD(H)S entwickeln
handlung zu liegen. Wurden verschie- wenn sie in einem gestörten familialen jedoch keine psychiatrische Krankheit
dene Vertreter der Psychiatrie im Jubi- Umfeld aufwuchsen, sonst jedoch nicht. und benötigen auch keine Behandlung.
läumsheft der LEADING OPINIONS
Neurologie & Psychiatrie (Ausgabe In einer Cross-Disorder-Studie wurden Die Plastizität des Gehirns
4/2015) gefragt, worin sie für die Psy- 2013 fünf psychiatrische Krankheitsbil-
chiatrie der Zukunft die grosse Hoffnung der genetisch untersucht. Dabei wurde Das Gehirn ist ein sozial beeinflussba-
sehen, wurde vor allem auf die Entwick- entdeckt, dass fünf verschiedene psychia- res Organ. Es ist epigenetischen Pro-
lungen in der genetisch determinierten trische Diagnosen, nämlich ADHS, Schi- zessen unterworfen, welche die gene-
Psychopharmakologie hingewiesen. zophrenie, bipolare Störung, schwere De- tisch bestimmten Hirnfunktionsstruk-
pression und Autismus, allesamt den glei- turen zu verändern vermögen. Als
AD(H)S, ein genetisch bestimmter chen veränderten Genlokus teilen. Die plastisches Organ wird das Gehirn –
Persönlichkeitstyp fünf Diagnosen konnten somit genetisch am meisten von allen Organen – über
nicht voneinander unterschieden werden; das soziale Umfeld beeinflusst und ver-
Der wissenschaftliche Streit in der Psy- sie haben einen überlappenden Genotyp ändert. Es besteht kein linearer Ent-
chiatrie dreht sich seit Jahren um die in Bezug auf ihren veränderten Genlo- wicklungsprozess vom Genotyp zum
Frage „nature versus nurture“ – sind kus. Dies zeigt, dass der Genotyp allein Phänotyp der verschiedenen psychi-
es die Gene, welche die psychischen das psychische Krankheitsbild noch nicht schen Krankheitsbilder. Diese können
Krankheiten determinieren, oder ist es bestimmt. Es liegt folglich auf der Hand, sich, wie die Cross-Disorder-Studie ge-
das Umfeld? Mit heutigem neuropsy- dass zusätzlich Umweltfaktoren vorhan- zeigt hat, in gewissen Bereichen durch-
chologischem und epigenetischem Wis- den sein müssen, die den gleichen Geno- aus ein und denselben Genotyp teilen.
sen lautet die Antwort: Es ist die Inter- typ unterschiedlich beeinflussen und da-
aktion zwischen bestimmten Genen und durch zu den Phänotypen der verschie- Laut der Cross-Disorder-Studie weist
einem ihnen nicht entsprechenden, sich denen psychiatrischen Krankheitsbilder das AD(H)S mit 33% die grösste ge-
unvorteilhaft auswirkenden Umfeld. führen. netische Vererbbarkeit auf. An zweiter
Könnte es etwa das AD(H)S sein, wel- Stelle stehen die Schizophrenie und die
In der Schizophrenieforschung such- ches diesen veränderten Genlokus bipolare Störung mit 25%. Die Verer-
ten die Wissenschaftler schon seit Jahr- trägt? Sind die anderen vier psychiatri- bungsraten von Depression und Autis-
zehnten nach genetischen Faktoren. schen Krankheitsbilder womöglich nur mus liegen noch niedriger. Als Psychia-
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REFERAT PSYCHIATRIE
terin und Familientherapeutin habe ich Diese genannten Persönlichkeitscha- weise und Analyse von menschlichen
während vier Jahrzehnten die Verhal- rakteristika führen in der Regel zur Daten werden den komplexen Phä-
tensweisen des sozialen Umfelds gegen- Überforderung und zu entsprechend nomenen psychischer Krankheitsbilder
über dem Persönlichkeitstyp von Pa- negativen Reaktionen bei den Erzie- jedoch nicht ganz gerecht. Auch die ge-
tienten mit AD(H)S beobachten und hungspersonen. Kinder und Erzie- netische Forschung bringt uns in der
dabei ableiten können, wie sich psych- hungspersonen schaukeln sich in ei- Psychiatrie nur weiter, wenn wir das
iatrische Krankheitsbilder entwickeln. nem Teufelskreis gegenseitig hoch, was Umfeld in die Entstehungsgeschichten
Im Folgenden liste ich einige Merkmale bei den Kindern psychische Fehlent- und Langzeitverläufe mit einbeziehen.
der genetisch vererbten Persönlichkeits- wicklungen zur Folge hat. Daraus re- Selbst Kanner, der fest davon über-
typen bei ADHS und ADS auf: sultieren dann die 80% psychiatrischer zeugt war, dass Autismus von Kindern
Krankheitsbilder im Erwachsenenalter. genetisch vererbt und somit angebo-
– Sowohl ADHS- als auch ADS-Kinder Es sind jedoch nicht nur die vier in ren ist, hat in seinen Beschreibungen
nehmen mit ihrem ausgeprägten Sen- der Cross-Disorder-Studie erwähnten der Eltern dieser Kinder die Möglich-
sorium die emotionalen Probleme in Krankheiten, es können sich durch- keit mit einbezogen, dass das famili-
der Familie äusserst schnell wahr und aus auch andere psychische Krank- ale Umfeld bei der Entwicklung dieser
agieren sie dann auf verschiedenste
Weise aus.
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– ADHS-Kinder werden hyperaktiv
und aggressiv, ADS-Kinder verstum-
men und ziehen sich zurück.
– ADHS- und ADS-Kinder funktionie-
ren häufig als Attraktoren und Projek-
tionsträger für sämtliche Familienpro-
bleme. Im familialen Umfeld ziehen die
ADHS-Kinder vermehrt die negative
emotionale Aufmerksamkeit auf sich.
– ADHS-Kinder fallen durch Hyperak-
tivität und Aggression auf. Sie wir-
ken als Störenfriede und Spielverder-
ber und ziehen durch ihr impulsives,
hyperaktives Verhalten häufig Kritik
und Disziplinarmassnahmen auf sich.
– ADHS- und ADS-Kinder können sich
aufgrund ihres emotional angetriebe-
nen, impulsiven Denkens oft nur un-
genügend konzentrieren. Sie fokus-
sieren nur, wenn sie an etwas inte-
ressiert sind; eine Eigenschaft, die
Erziehungspersonen oft „bis zum
Wahnsinn“ treibt.
– Sowohl ADHS- als auch ADS-Kin- heiten daraus entwickeln, wie Sucht- Krankheit eine wichtige Rolle spielt.
der sind dickköpfig und wollen um krankheit, Borderline-Persönlichkeits- Auch Meaney ist der festen Ansicht,
jeden Preis durchsetzen, was sie im störung, antisoziale Persönlichkeitsstö- dass die Frage nicht darin besteht, ob
Kopf haben. Sie sind stur und lassen rung, Magersucht, Bulimie und andere. die Gene wichtiger sind oder das Um-
sich von den eigenen Gedanken nicht feld, sondern vielmehr, wie das Umfeld
leicht ablenken. Stärkerer Fokus auf Umfeld – die Gene verändern und individuelle
– ADHS- und ADS-Kinder haben zum neue Aspekte vermitteln Unterschiede hervorbringen kann. Die
Teil auch Lernstörungen in verschie- Risikofaktoren, die sich aus dem nähe-
denen Bereichen, wie Dyskalkulie Ich bin der Meinung, dass das nähere ren sozialen und familialen Umfeld er-
und Legasthenie, oder allgemeine Umfeld von psychisch Kranken wieder geben, sind ein weites, natürliches For-
Wahrnehmungsstörungen im sensori- vermehrt in den Fokus der psychiatri- schungsfeld, das viele interessante neue
schen, haptischen, optischen und au- schen Forschung gerückt werden muss. Erkenntnisse bringen kann.
ditiven Bereich, was zu Problemen in Der klinisch integrierende Blick erfah-
der Schule führt. rener Forscher wie Bleuler, Asperger, Erforschung der
– ADS-Kinder ziehen sich häufig in Kanner, Frank, Erikson, Meyer, Freud, Gen-Umwelt-Interaktion
ihre Traumwelt zurück. Ihre Prob- Jung, Adler und anderer ist etwas ver-
leme werden deshalb lange nicht be- loren gegangen. Die heutzutage vor- Die genetische Forschung in der Psy-
merkt und häufig übergangen. herrschende statistische Betrachtungs- chiatrie könnte uns um viele Schritte
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weiterbringen, wenn die Gene auch chen Bereich über das Umfeld der 20% das AD(H)S ein genetisch bestimmter,
in Interaktion mit dem Umfeld be- erwachsenen Personen mit AD(H)S, vulnerabler Persönlichkeitstyp ist, aber
trachtet und Langzeitverläufe analy- die keine psychische Krankheit entwi- noch keine Krankheit darstellt. Die
siert würden. ckelt haben, könnte Aufschluss darü- anderen vier psychiatrischen Diagno-
ber geben, welche Faktoren ausschlag- sen Schizophrenie, bipolare Störung,
Die Forschung im Bereich Gen-Um- gebend dafür sind, dass sich trotz gene- schwere Depression und Autismus sind
feld-Interaktion als Ansatz für ein bes- tisch angeborener Vulnerabilität durch aus dieser Sicht Folgekrankheiten, die
seres Verständnis für die Entwicklung AD(H)S keine psychischen Krankhei- sich erst über ungünstige Interaktio-
psychischer Krankheiten sowie effek- ten entwickeln. nen mit dem Umfeld entwickeln. Zu
tivere und effizientere systemische Be- Die psychiatrische Forschung erhofft diesen vier psychiatrischen Diagnosen
handlungsmethoden ist meines Er- sich neue Einsichten von der Gentech- sind, wie schon erwähnt, auch noch
achtens von grosser Bedeutung. Auch nik. Meiner Meinung nach ist es je- weitere psychiatrische Diagnosen hin-
wenn das Hauptgewicht der Forschung doch an der Zeit, Gene und Umfeld in zuzufügen.
heutzutage auf den neurochemischen Interaktion genauer zu betrachten. Es
und neuropsychologischen Prozessen geht um die Transparenz der Entste- Die Tatsache, dass 80% der Erwach-
im Gehirn liegt, ist die Einwirkung hungsgeschichten psychischer Krank- senen mit ADHS eine zusätzliche psy-
des natürlichen Umfeldes auf das Ge- heiten in Interaktion zwischen Genen chiatrische Diagnose erhalten, ist auf
hirn ein äusserst wichtiger Aspekt, der und Umfeld und nicht nur um the- eine nicht persönlichkeitsgerechte Er-
uns einen neuen Zugang zum epigene- rapeutische Korrekturmethoden bei ziehung im Kindesalter und einen nicht
tischen Prozess und zu den Entwick- schon bestehenden Krankheiten. Neu- adäquaten Umgang mit ihnen in der
lungsschritten vom Genotyp zum Phä- robiologen, Emotionsforscher, Sozio- Pubertätsphase zurückzuführen. Die
notyp psychiatrischer Krankheiten er- biologen, Pädagogen und Verhaltens- Erkenntnis, dass genetisch vererbte
öffnet. forscher sind dabei miteinzubeziehen, Anlagen in unvorteilhafter Interak-
um den rein medizinischen Blickwinkel tion mit dem Umfeld zu bestimmten
Die neuropsychologische und bioche- auszuweiten. psychischen Krankheitsbildern führen
mische Forschung im Bereich der Psy- können, müsste die Psychiatrie revo-
chiatrie hat uns zwar interessante Er- Für das Bildungs- und Gesundheits- lutionieren und auch die präventiven
kenntnisse gebracht. Doch die Verhal- wesen könnte die Forschung über die Massnahmen im Sinne eines Plädoyers
tensforschung bei Tieren bringt neue Gen-Umfeld-Interaktion als Präventi- für persönlichkeitsgerechteren Umgang
Forschungsansätze im Bereich Gen- onsansatz ebenfalls von grosser Bedeu- mit AD(H)S-Kindern vom Kindergar-
Umwelt-Interaktion, man denke nur tung sein, dies nicht zuletzt auch aus ten bis zum Erwachsenenalter massiv
an die viel zitierten Experimente von ökonomischen Gründen. Selbst im Jus- vorantreiben. ■
Michael Meaney und seinem Team tizwesen wäre eine solche Forschung
mit den „high licking mothers“, de- interessant und langfristig zusätzlich Literatur:
ren Rattenbabys vermehrt Resistenz kostensparend. In Gefängnissen sind • Buchen L: In Their Nurture. Nature 2010; 467(7312):
146-8
gegen Stress zeigten, während die Ba- Menschen mit ADHS statistisch über-
• Champagne F A et al: Variations in maternal care in the
bys der „low licking mothers“ stress- repräsentiert, die Behandlungsmetho- rat as a mediating influence for the effects of environ-
anfälliger waren. Sobald die Jungen den für sie sind jedoch denkbar un- ment on development. Physiol Behav 2003; 79: 359-71
von „low licking mothers“ aber „high günstig, ja geradezu schädlich und zu- • Cross-Disorder Group of the Psychiatric Genomics Con-
licking mothers“ zur Adoption gege- sätzlich noch sehr teuer. sortium: Identification of risk loci with shared effects on
five major psychiatric disorders: a genome-wide analysis.
ben wurden, waren anschliessend auch Lancet 2013; 381(9875): 1371-9
diese Jungen stressresistenter, d.h. hat- Würde man Umweltfaktoren, die bei • Davatz U: AD(H)S und Schizophrenie. Somedia Buchver-
ten eine grössere Resilienz. Das Verhal- Personen mit AD(H)S in 80% zu psy- lag Edition Rüegger, Zürich, Chur 2014
ten der Rattenmütter veränderte sogar chiatrischen Diagnosen führen, besser • Kim-Cohen J et al: Prior juvenile diagnosis in adults with
die Gene der Rattenbabys im Sinne ei- erkennen, könnte ein wichtiger Beitrag mental disorder. Arch Gen Psychiatry 2003; 60: 709-17
nes epigenetischen Prozesses. Der Be- zur Prävention geleistet werden. Dieser • Tienari P et al: Interaction of genetic and psychosocial
factors in schizophrenia. Acta Psychiatr Scand 1985;
fund dieser Experimente von Meaney Präventionsansatz wäre auch deshalb 71: 19-30
lässt sich im weitesten Sinne mit den von grosser Bedeutung, weil in der • Vaughn C, Leff J: The influence of family and social fac-
zuvor erwähnten Untersuchungen von Schweiz bald 50% der Invaliditätsbe- tors on the course of psychiatric illness. A comparison
Tienari vergleichen. Kinder von schi- gehren wegen psychischer Krankheiten of schizophrenic and depressed neurotic patients. Brit J
Psychiat 1976; 129: 125-37
zophreniekranken Müttern als Genträ- gestellt werden.
• Weaver CGI et al: Epigenetic programming by maternal
gern entwickelten eine Schizophrenie behavior. Nat Neurosci 2004; 7: 847-54
nur, wenn sie in einem gestörten Um- Probleme an den Wurzeln anpacken
feld aufgewachsen waren. Das soziale Autorin:
Umfeld spielt bei allen Säugetieren und Das ADHS ist die Kategorie, welche in Dr. med. Ursula Davatz-Stoll
sozialen Arten und somit auch beim der Cross-Disorder-Studie mit 33% die Spezialärztin FMH für Psychiatrie und
Psychotherapie, Baden, Schweiz
Menschen eine äusserst wichtige Rolle. höchste genetische Performanz zeigt. sekretariat@ganglion.ch
Eine Resilienzforschung im menschli- Dies unterstützt meine Annahme, dass ■19
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